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Einlasssituation ist keine Einbahnstraße

Einlasssituation ist keine Einbahnstraße

Seit Monaten hört man das Klagen vieler BVB-Fans: Die Eingangssituation vor dem Stadion sei unzumutbar, ja gar lebensgefährlich. Und wer die Menschenmassen, die sich an den Eingängen Nord und Süd Richtung Drehkreuz drückten, sah, der musste den Beschwerden recht geben.

Der BVB reagiert nun auch und versucht seit dieser Saison, den Fanscharen mit zusätzlichen Eingänge Herr zu werden – im Norden bislang mit recht überschaubarem Erfolg, immerhin am Südeingang ging es gegen Nürnberg deutlich entspannter zu.

Doch es sind nicht nur bauliche Veränderungen, die zur Entspannung beitragen können, sondern auch die Fans selbst. Musste man vor einigen Jahren noch mindestens 90 Minuten vor Anpfiff seinen Platz auf der Südtribüne eingenommen haben, so scheint man sich selbst dort mittlerweile das späte Reingehen angewöhnt zu haben.

Ganz in den Griff bekommen wird man die Problematik so nicht, wenn 80.000 Fans nahezu zeitgleich um kurz vor 15 Uhr Richtung Tribünen strömen. Auch wenn mich die Gastronomen in den Biergärten rund ums Stadion verfluchen mögen – aber es würde nicht schaden, wenn künftig wieder mehr Fans auf ein bis zwei Bier vor dem Stadion verzichteten und stattdessen die Tribünen mit dem Warmlaufen der Spieler wieder gut gefüllt wären.

Etwaigen Einlass-Ärger kann man so ganz einfach umgehen, denn um 14 Uhr musste ich schon lange nicht mehr in einer Schlange vor dem Drehkreuz warten.

Clemens Boisserée

Über die BVB | Fan- und Förderabteilung veröffentlichen BVB-Fans einmal in der Woche eine Fan-Kolumne in den Ruhr Nachrichten. Die dort veröffentlichten Meinungen / Kommentare spiegeln weder zwingend, noch bindend die Meinung der BVB | Fan- und Förderabteilung wider.

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