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Fanabteilung fühlt sich sicher!

Fanabteilung fühlt sich sicher!

Seit November 2012 läuft die Kampagne „Ich fühl‘ mich sicher!“. Diese wurde ins Leben gerufen, weil man fest davon überzeugt ist, dass der Besuch eines Fußballspiels entgegen der von Medien und Politik formulierten Horrorszenarien nicht mit einem erheblichen Sicherheitsrisiko verbunden ist. Die BVB | Fan- und Förderabteilung unterstützt diese Initiative, denn auch wir fühlen uns im Stadien sicher!

Die vermehrten Diskussionen um Gewalt beim Fußball offenbaren eine große Diskrepanz zwischen der subjektiv empfundenen Sicherheit der Stadionbesucher und der  in den Medien und von der Politik vermittelten Unsicherheit.

Um diesem Zerrbild entgegenzuwirken, bittet auch die BVB | Fan- und Förderabteilung ihre Mitglieder, mit einem Eintrag in der Liste ein Statement abzugeben und nach außen zu dokumentieren: „Wir fühlen uns sicher!“ Über die sozialen Netzwerke haben wir bereits zum Eintragen aufgerufen, mit diesem Text wollen wir diese Aufforderung noch mal bekräftigen!

Über 40.000 Menschen haben sich auf der Seite „Ich fühl‘ mich sicher!“ bereits eingetragen. Doch für uns ist diese wirklich beachtenswerte Zahl noch nicht hoch genug.

Zuschauerrekord und trotzdem kaum Vorfälle 

In der Saison 2010/2011 haben rund 17,6 Millionen Menschen in Deutschland die Spiele der ersten und zweiten Bundesliga besucht und damit wiederholt für einen neuen Zuschauerrekord gesorgt. Hunderttausende strömen Woche für Woche ins Stadion, ohne jemals mit Gewalt in Berührung zu kommen.

Keine Frage – Gewalt im Fußball existiert wie sie in der Gesellschaft existiert. Sie hat aber bei weitem nicht den Stellenwert, der ihr in der öffentlichen Diskussion zugeschrieben wird. Und insbesondere IN den Stadien sind gewalttätige Auseinandersetzungen so gut wie kein Thema. Sie spielt sich hauptsächlich im Umfeld der Spielstätten ab.

Zur Versachlichung und Verdeutlichung der Realität in deutschen Stadien: Nach Statistiken der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) der Polizei wurden in der vergangenen Saison 846 Personen bei den Spielen der ersten und zweiten Bundesliga verletzt, wobei die Statistik weder Verletzungsursache noch Schwere explizit ausweist. Unter knapp 21.000 Besuchern findet sich damit ein einziger Verletzter. Wohl kein Volks- oder Straßenfest, kein Musikkonzert, kein Festival und keine andere Großveranstaltung in diesem Lande dürfte so sicher sein.

Vergleich mit dem Oktoberfest macht Verhältnisse deutlich

6.061 Fußballfans (0,035 Prozent) wurden im Laufe der Saison vorläufig fest- oder in Gewahrsam genommen, gegen fast ebenso viele Stadionbesucher (5.818 bzw. 0,033 Prozent) wurden Strafverfahren eingeleitet. Wie auch die Anzahl der von der Polizei zu leistenden Einsatzstunden, die in den letzten zwei Jahren um mehr als 25 Prozent gesunken ist, sind auch diese beiden Zahlen rückläufig.

Interessante Vergleichs-Details am Rande:  In Innenminister Friedrichs Heimat-Freistaat kam das Münchner Oktoberfest im vergangenen Jahr bei nur rund sieben Millionen Besuchern auf immerhin 10.322 Verletzte, das sind mehr als 600 verletzte Personen an jedem einzelnen „Spieltag“.

Und dennoch vermitteln Politik, Medien und Polizeigewerkschaften in letzter Zeit das Gefühl, man könne ein Fußballspiel in Deutschland nur mit knapper Mühe und Not überleben. Um den Stadionbesuch wieder sicher zu machen, seien daher zahlreiche Einschränkungen und Repressalien gegenüber den Fans erforderlich.

Lasst uns die Deutungshoheit über uns Fans nicht jenen überlassen, die die Stadien nur von außen kennen. Jenen Politikern und (Polizei-)Lobbyisten, die mit ihren ständigen Rufen nach härteren Strafen vor allem Wahlkampf- und Eigeninteressen verfolgen. Dem können wir ein schlagkräftiges Argument entgegensetzen: Nämlich die große Masse, die Woche für Woche angstfrei in die hiesigen Stadien strömt.

Aus diesem Grund bitten wir jeden, der sich noch nicht eingetragen hat, dies nun zu tun! Weitere Informationen sowie die Liste findet ihr unter www.ich-fuehl-mich-sicher.de.

Die BVB | Fan- und Förderabteilung

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