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Reaktionen zum Sicherheitsgipfel

Am 17. Juli 2012 fand auf Einladung des deutschen Innenministers Friedrich undunter Beteiligung der DFL und des DFB ein Sicherheitsgipfel statt, der sich mit den aktuell in der Öffentlichkeit diskutierten Problemen im deutschen Fußball beschäftigte. Die BVB | Fan- und Förderabteilung hat den dort von 53 Vereinsvertretern verabschiedeten Verhaltenskodex mit sprichwörtlich gemischten Gefühlenzur Kenntnis genommen.


Zunächst begrüßt die BVB | Fan- und Förderabteilung ausdrücklich das klare Bekenntnis zu dem Erhalt der Stehplätze in den deutschen Stadien. Gerade der BVB hat mit der „Gelben Wand“ nicht nur die größte, sondern auch die eindrucksvollste Stehplatztribüne Europas. Auch die in dem beschlossenen Maßnahmenkatalog vorgesehene Stärkung der Präventionsarbeit im Rahmen einer besseren organisatorischen und finanziellen Unterstützung der Fanprojekte findet volle Zustimmung.

suedtribueneLeider deuten sowohl die Durchführung des Sicherheitsgipfels ohne jegliche Beteiligung von Fanvertretern als auch die beschlossenen Maßnahmen, die sich auch in dem verabschiedeten Verhaltenskodex zeigen, nicht daraufhin, dass man auf der politischen Ebene gewillt ist, gemeinsam mit den Fans Ansätze zur Lösung der aktuell vorherrschenden Probleme im deutschen Fußball zu erarbeiten. Die FA hätte sich an dieser Stelle von den Teilnehmern des Sicherheitsgipfels ein deutliches Signal in Richtung eines zukünftig intensiven Dialogs mit den Fanorganisationen gewünscht.

Die BVB | Fan- und Förderabteilung tritt seit jeher für die Förderung einer friedlichen Fußballkultur ohne Gewalt und Diskriminierung ein. Daher strebt sie auch weiterhin einen intensiven Dialog mit dem Verein sowie das gemeinsame Erarbeiten von Lösungsansätzen an, um diese Kultur auf der Basis eines breiten Konsenses zwischen Fanbasis und dem Vereinzu erhalten. Zudem setzt die BVB | Fan- und Förderabteilung in diesem Rahmen auf eine weitere Stärkung der friedlichen und positiven Kräfte in den Fanorganisationen. Daher wird siedarauf hinwirken, durch eine aktive Dialoggestaltung die Interessen aller Beteiligten angemessen zu berücksichtigen.

Nach Ansicht der Fanabteilung darf eine konkrete Umsetzung des verabschiedeten Verhaltenskodex nicht über die Köpfe der Fans und Mitglieder hinweg entschieden werden. Die FA bietet daher den Verantwortlichen bei Borussia Dortmund ausdrücklich ihre uneingeschränkte Bereitschaft zum Dialog an, um unter Einbeziehung der Faninteressen gemeinsam nachhaltige Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Nur so kann man den aktuellen Entwicklungen begegnen und gefährliche Tendenzen stoppen.

BVB | Fan- und Förderabteilung

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