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Live aus Hamburg – so läuft der Boykott

An dieser Stelle werden wir euch bis zum Abpfiff des heutigen Spiel beim HSV über den Ablauf des Kein Zwanni-Boykotts auf dem Laufenden halten. Zeitnah wird es auch erste Fotos aus Hamburg geben. 

17:20 Uhr: Ein kleines Fazit: Rund 500-600 Leute haben sich trotz des Sauwetters auf den Weg nach Hamburg gemacht. Der Protest erfolgte lautstark und friedlich – ein starkes Zeichen! Dazu konnte durch Spruchbänder und die große Medienpräsenz noch mal auf „Kein Zwanni“ aufmerksam gemacht werden – auch das ist ein gutes Ergebnis. Letztlich hätten es ein paar mehr Teilnehmer sein können, die 1000er-Marke wurde klar verpasst. Wir beenden den Ticker an dieser Stelle und hoffen euch dann doch heute Abend noch die Fotos nachliefern zu können. Deren Übertragung ließ das Internet hier dann doch nicht zu. Einen schönen Nachmittag noch. Auswärtssieg!

17:10 Uhr: „Ihr habt bezahlt, ihr könnt jetzt gehen“, dann löst sich die Veranstaltung nach und nach auf. Die Busse wollen pünktlich zurück und das sich die Mannschaft noch blicken lässt, erwartet auch niemand. So bekommen die Meisten das 5:0 gar nicht mehr mit. 
Erfolgreicher Protest vor dem Stadion und ein erfolgreiches Spiel im Stadion. Schön! 

17:05 Uhr: Jetzt haben wir auch den gemeinsamen Torjubel hier. Obwohl der NDR es auch beim Elfmeter nicht schafft live auf Sendung zu sein, geht die Nachricht des Elfmeters schnell rum. Als dann der Jubel aus dem Stadion kommt, wissen alle Bescheid.

17:00 Uhr: Von der Stimmung im Stadion bekommt man hier draußen auch nicht wirklich viel mit. Nur das Pfeifen der Hamburger zur Halbzeit und ganz selten mal einen Fangesang können wir aufschnappen. Die ersten Fans haben jetzt genug unter dem grauen Himmel gestanden. Der recht überschaubare Zugfahrerhaufen verabschiedet sich schon mal Richtung Bahnhof. 

16:55 Uhr: Also an die Tore kann sich hier irgendwie nicht gewöhnen. Man hört den Jubel und betet einfach, dass keine Musik folgt. 10-15 Sekunden dauert es locker immer, bis dann klar ist: „Die Guten haben getroffen.“ Die Radioübertragung ist da auch einfach ein wenig zu langsam. Trotzdem: Mit diesem Spielstand kann man die Aktion jetzt wenigstens mit beruhigtem Gewissen weiterführen.

16:50 Uhr: Irgendwie sind diese Boykott-Spiele echt erfolgreich. Erst der Sieg beim Derby, jetzt das 3:0 in Hamburg. Mal schauen, ob die Spieler nach dem Spiel ähnliche Szenen erleben, wie damals bei der Rückkehr in Dortmund. 

16:45 Uhr: Im Stadion ziert jetzt ein großes Spruchband für die Kein Zwanni-Aktion die Nordtribüne, der Boykott ist beendet. Vor dem Stadion bekommt man leider vom Spiel noch immer nicht viel mit. Radiohören ist halt für Leute, die sonst bei jedem Spiel im Stadion sind, dann doch kein Ersatz. 

16:30 Uhr: Wir arbeiten dran, euch auch bald die ersten Fotos von den Radiohörern anzubieten. Leider funktioniert die Internetverbindung nicht allzu rund. Die HSV-Fans schweigen seit Beginn der zweiten Halbzeit und solidarisieren sich auf diese Weise mit unseren Fans. 

16:15 Uhr: Halbzeit im Stadion, Halbzeit auch für den Boykott. Jetzt verstreut es sich ein wenig zum Kaffee- und Essensstand. Der Regen hält sich beständig, wenn auch zum Glück nicht allzu stark. Trotzdem: Kalte Füße sind gesichert, die Ponchos retten immerhin den Rest. 

16:10 Uhr: Die Szenen gleichen sich: Jubel im Stadion, fragende Blicke und dann die Bestätigung: „Jawoll, 2:0 Borussia“. Leider laufen im Radio recht wenige Sequenzen, man bekommt nicht viel vom Geschehen mit und so lauscht man der Kulisse im Stadion und versucht so den Spielverlauf zu erahnen.

16:00 Uhr: Nette Geste von einigen Hamburg-Fans, die Kaffee und Tee bereit gestellt haben und unsere Leute aufwärmen.

15:48 Uhr: Kevin macht die Hütte, 1:0 für Borussia. Und ganz komische Szenen vor dem Stadion: Man hört den Jubel von drinnen, einige jubeln mit, aber sehr verhalten, fragende Blick: „Tor für uns oder für Hamburg?“ Doch man hört keine Tormusik und dann meldet NDR das Tor und der Teufel ist los. Klasse Stimmung!

15:40 Uhr: „Fußball muss bezahlbar sein“ schalt es vor dem Stadion. Auf Sky hat Fritz von Thurn und Taxis hat gerade lang und breit vom Boykott erzählt, auch wenn er leider nur den Bezug auf teure Stehplätze erwähnt hat und nicht auf die 84 Euro für einen Sitzplatz einging. Das haben WDR2 und NDR in ihren Radiobeiträgen besser hinbekommen. Trotzdem schön, dass die Medien das Thema so breit begleiten. Zahlreiche Vertreter waren vor dem Spiel bei den Boykottierenden.

15:30 Uhr: Anstoß in Hamburg. Rund 500 Leute sind es dann wohl doch geworden. Die meisten haben sich eigene Radios mitgebracht, teils große Blaster, teils kleinere Duschradios – passend, bei dem Wetter. Immerhin hat der Regen ein wenig nachgelassen, trotzdem waren die Regenponchos eine sehr gute Idee. Das Fanmobil steht vor dem Eingang und hat das Radio voll aufgedreht. 

15:15 Uhr: Vor dem Stadion wird mittels drei Spruchbändern auch optisch nochmal auf den Boykott aufmerksam gemacht. Dort heißt es: „Teuren Ticketpreisen den Kampf ansagen“, „Gegen Topzuschläge“ und „Fußball muss bezahlbar sein“.

15:00 Uhr: Rund 300 BVB-Fans haben sich vor dem Stadion bislang zum gemeinsamen Radiohören eingefunden. Mit bis zu 1000 Leuten hatte man vorab gerechnet, aber die Aussicht auf hanseatisches Sauwetter scheint dann doch arg viele Leute in den Betten gehalten zu haben. Schade.

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