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FA-Vorstand kündigt Fragenkatalog an den DFB an

FA-Vorstand kündigt Fragenkatalog an den DFB an

Abteilungsversammlung klingt für viele nach langwierigen Vereinstreffen, bedeutet bei der BVB-Fanabteilung aber die Chance zum Austausch zwischen Mitgliedern und dem Vorstand. Diese Gelegenheit nutzten am 20. Februar 2017 viele interessierte BVB-Fans. Schließlich gab es nach turbulenten Wochen viel Diskussionsbedarf.

Torsten Schild, Vorsitzender der BVB Fan- und Förderabteilung, beantwortete viele Fragen zur Arbeit der FA nach den Vorkommnissen beim Heimspiel gegen Leipzig und berichtete von mehreren Treffen zwischen dem Vorstand der FA und den Vertretern des BVB. Nach dem Austausch ist der FA-Vorstand zum Fazit gelangt, dass es „leider nötig“ war, die Strafe anzunehmen. Der massive Druck, der nicht nur von der Landes-, sondern auch aus der Bundespolitik auf den BVB gewirkt habe, hätte keine andere Entscheidung zugelassen: „Wir sind nicht mit der Strafe des DFB einverstanden, es gab für den BVB aber keine andere Möglichkeit, als sie anzunehmen. So schlimm wir das selbst finden“, erklärte Torsten Schild.

Trotzdem kündigte Schild an: „Die Sache ist für uns damit nicht erledigt. Wir werden Kollektivstrafen weiter hinterfragen.“ Konkret bedeutet das die Erarbeitung eines Fragenkatalogs an den DFB. Dafür nimmt sich die BVB-Fanabteilung die nötige Zeit, um die Geschehnisse in Ruhe zu analysieren.

Der Tenor der anwesenden Mitglieder war eindeutig: Auch wenn man gegen Leipzig ist, toleriert man nicht automatisch Steinwürfe und Ähnliches. Auch Torsten Schild versprach: „Sehen das Konstrukt Leipzig kritisch und werden es auch weiter kritisch sehen.“

Für viel Unmut sorgte zuletzt auch die Einlasssituation beim Champions League-Spiel in Lissabon. Viele BVB-Fans standen dort noch während des Anpfiffs vor dem Stadion. Als die Polizei wollte, dass Fans näher zusammenrückten, hat sie das mit Gewalt durchgesetzt. Dabei wurden viele Fans verletzt, unter anderem FA-Vorstandsmitglied Tobias Westerfellhaus. Genauso wie beim DFB wird die BVB-Fanabteilung bei der UEFA eine Stellungnahme bezüglich der Polizeigewalt gegenüber BVB-Fans und den unverhältnismäßigen Einlasskontrollen, bei denen jedem Mitgereisten unter anderem in den Schritt gefasst wurde, einfordern.

Obwohl am Montagabend die Aufarbeitung der letzten Wochen im Vordergrund stand, ging der Blick auch voraus. Die AG Uns verbindet Borussia (kurz: UvB) möchte ihr bisheriges soziales Engagement – beispielsweise beim Gasthaus und der Mitternachtsmission – weiterführen und gleichzeitig weitere Aktionen unterstützen. Dafür sucht die AG immer wieder Zuwachs, um bei noch mehr Projekten und Organisationen helfen zu können. Interessierte können sich unter flagge-zeigen@bvb-fanabteilung.de melden.

Ähnlich hörten sich Torsten Schilds Schlussworte an: „Gestaltet mit! Wir freuen uns, auch kritische Stimmen zu hören, wenn es freundlich vorgetragen wird!“

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