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BVB-Geschäftsführer antwortet auf den „Offenen Brief“ der BVB | Fan- und Förderabteilung

Auf den offen Brief der BVB | Fan-und Förderabteilung vom 18. April 2011, in dem sich die BVB | Fan- und Förderabteilung gegen den Topspielzuschlag, insbesondere beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt, ausspricht, hat Herr Watzke in einem ausführlichen Schreiben geantwortet. Darin hat er dezidiert  zu den geforderten Punkten Stellung genommen und  seine Position dargelegt. Hinsichtlich der grundsätzlichen Erhebung von Topspielzuschlägen verweist er auf die finanzielle Notwendigkeit, entsprechende Beträge zu generieren. „Natürlich kann man über Topspielzuschläge immer trefflich streiten. Auf der anderen Seite müssen Sie aber auch verstehen, dass wir mit Borussia Dortmund in einem harten Wettbewerb mit anderen Bundesligisten, teilweise mit DAX Konzernen stehen und wir demzufolge auch auf unsere Erlösseite achten müssen. Ohne die entsprechenden Erlöse wird es uns auf Dauer sicherlich nicht gelingen den Menschen so viel Freude zu bereiten, wie es unserer jungen Mannschaft diese Saison gelungen ist“, schreibt Watzke. Auch die BVB | Fan- und Förderabteilung hatte in ihrem offenen Brief für die Erhebung von Topspielzuschlägen Verständnis gezeigt, sich unter anderem aber gegen die steigende Anzahl der Spiele in der Topspielkategorie ausgesprochen. Diesem Anliegen steht Herr Watzke nun durchaus  offen gegenüber: „Ich kann Ihnen aber zusichern, dass wir kommende Saison bemüht sein werden diese Topspiele auf eine Gesamtzahl von sechs zu beschränken“, so der Geschäftsführer in seinem Brief. Auch der Vorschlag, den Topspielzuschlag für Gästefans generell abzuschaffen, der sowohl der BVB | Fan- und Förderabteilung als auch der Kampagne „Kein Zwanni – Fußball muss bezahlbar bleiben“ besonders wichtig ist, wird von Herrn Watzke sehr positiv aufgenommen: „Worüber ich gerne auch intern diskutieren lasse, ist die Frage der Topspielzuschläge für Gästefans. Einer Aussetzung dieser Zuschläge für Gästefans gegenüber unseren eigenen Fans, ist derzeit nach der Ordnung der DFL nicht möglich, da diese zwingend vorschreibt, dass es eine Gleichstellung geben muss. Ich bin aber gerne bereit, diese Thematik mit der DFL zu diskutieren. Sollte dieses dann möglich sein, so wäre meine Idee, zumindest die Stehplätze der Gästefans jeweils vom Topzuschlag zu befreien. Ich werde Sie desbezüglich über das weitere Vorgehen auf dem Laufenden halten.“ Die BVB | Fan- und Förderabteilung begrüßt das Angebot von Herrn Watzke, die Frage der Topspielzuschläge für Gästefans persönlich bei der DFL vorzubringen und bedankt sich bei der Geschäftsführung von Borussia Dortmund schon jetzt für die Unterstützung. Und noch eine gute Nachricht gibt es für die BVB-Fans: die etwa 51.000 besonders treuen Fans, nämlich die Dauerkartenbesitzer, werden schon bislang mit einem Rabatt von bis zu 20% gegenüber den normalen Tageskartenpreisen belohnt. Daran soll sich laut Herrn Watzke auch in Zukunft nichts ändern. Auch die BVB | Fan- und Förderabteilung bleibt natürlich zusammen mit der Kampagne „Kein Zwanni – Fußball muss bezahlbar sein“ am Ball und wird sich weiterhin intensiv darum bemühen, die Eintrittskartenpreise insgesamt auf einem sozialverträglichen Niveau zu halten um so den Fußball als Kulturgut für alle zu bewahren. Fußball muss bezahlbar sein! Eure BVB | Fan- und Förderabteilung

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