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Heiko Herrlich „50“: Mit dem BVB zweimal Deutscher Meister, Champions-League- und Weltpokalsieger

Heiko Herrlich „50“: Mit dem BVB zweimal Deutscher Meister, Champions-League- und Weltpokalsieger

Als Heiko Herrlich in der Saison 1995/96 zum BVB stieß, war er mit der stolzen Ablösesumme von 11 Mio. DM der teuerste Spieler Borussias „ever.“ Allerdings: Er kam als Bundesliga-Torschützenkönig mit 20 Treffern und war mit seinem bisherigen Club Borussia Mönchengladbach kurz zuvor DFB-Pokalsieger geworden. Auch im Pokal-Finale gegen den VfL Wolfsburg trug er sich beim 3:0-Sieg seiner „Fohlen“ in die Torschützenliste ein. Goalgetter sind eben teuer….

Der Wechsel von Gladbach nach Dortmund verlief nicht eben harmonisch. Der DFB musste vermittelten, damit der Transfer letztlich zustande kommen konnte. Die Dortmunder Jahre brachten Herrlich schöne Erfolge, waren aber auch durch langwierige Verletzungen und eine außergewöhnlich schwere Erkrankung geprägt, ja, überschattet.

Gemeinsam mit Kalle Riedle und Stephan Chapuisat bildete er ein Sturmtrio von erlesener Qualität. 1996 gewann er mit dem BVB seine erste Deutsche Meisterschaft. Der alles überragende Titel folgte 1997 mit dem Gewinn der Champions League gegen Juventus Turin im Münchener Olympia-Stadion. In dieser Partie wurde er in der 67. Minute wurde er für den zweifachen Torschützen Riedle eingewechselt.

Auch die Saison 1997/98 bescherte dem 1,89 m großen Stürmer einen bedeutenden Titel: In Tokio gewann der fünffache Nationalspieler mit seinen Schwarz-Gelben den Weltpokal für Vereinsmannschaften gegen den Südamerikameister Cruzeiro Belo Horizonte. Heiko Herrlich erzielte fünf Minuten vor dem Spielende das entscheidende Tor zum 2:0-Sieg.

Als im Herbst 2000 die niederschmetternde Diagnose „Hirntumor“ kam, bedeutete das für den bekennenden Christen einen schweren menschlichen und sportlichen Schicksalsschlag. In dieser Situation verlängerte der BVB seinen Vertrag demonstrativ bis 2005 und gab dem Stürmer mit dieser Geste zusätzlich Mut. Die schwierige Operation verlief positiv und der Stürmer konnte am 15. September 2001 im Revierderby gegen den FC Schalke sein Comeback feiern.

Seinen zweiten und letzten Deutschen Meisertitel feierte er mit dem BVB 2002. 2004 – und damit ein Jahr vor dem Vertragsende – beendete Herrlich auf eigenen Wunsch seine Karriere als Fußballprofi bei Borussia Dortmund.

Nachdem er die DFB-Trainerlizenz erworben hatte, begann seine Laufbahn als Trainer. Zunächst beim BVB-Nachwuchs engagiert, folgten Stationen beim DFB, dem VfL Bochum, Unterhaching, Bayern München, Regensburg, Leverkusen und Augsburg.

Heiko Herrlich hat als Vereins-Fußballer sechs wichtige Titel gewonnen. Er war zwei Mal DFB-Pokalsieger, zwei Mal Deutscher Meister, Champions-League-Sieger und Gewinner des Weltpokals. Eine stolze Ausbeute!!!

Heute, am 3. 12. 2021,  feiert er seinen 50. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die Zukunft.

An dieser Stelle erscheinen an verschiedenen Jahrestagen von schwarzgelben Ereignissen kurze Geschichten oder Anekdoten, die in Zusammenarbeit mit der AG Tradition der BVB Fan- und Förderabteilung und dem BORUSSEUM veröffentlicht werden.