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„Laufwunder“ Burghard Segler wird 70

„Laufwunder“ Burghard Segler wird 70

Der Mann wohnt in DO-Holzen und hat in der gleichnamigen Straße im wahrsten Sinne des Wortes ein Bett „Im Kornfeld,“ ist seit Jahrzehnten BVB-Mitglied, hält einige Club-Aktien, war Mitglied der Aufstiegsmannschaft 1976, verfolgt das aktuelle Geschehen mit großem Interesse und wird am heutigen 5. März bei bester Gesundheit runde 70 Jahre alt: Burghard Segler.

Als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk sieht er den Einzug der Schwarz-Gelben ins Halbfinale des DFB-Pokals 2021 durch den Sieg über Borussia Mönchengladbach an und freut sich insbesondere über den sichtbaren Willen und die kämpferische Präsenz der Mannschaft.

Der hochgewachsene Stürmer („ich war mehr der Kämpfer als der filigrane Techniker“) und gelernte Bauzeichner kam 1973 vom VfL Osnabrück zum damaligen Zweitligisten BVB und erzielte in seinen ersten beiden Dortmunder Jahren stolze 34 Tore.

Die Trainer Horst Buhtz und Otto Rehhagel funktionierten ihn zum Mittelfeldspieler um. Auf dieser Position fühlte er sich sehr wohl, überzeugte als unermüdliches „Laufwunder“ und fütterte die drei Sturmspitzen Willi „Ente“ Lippens, Erwin Kostedde und Manfred Burgsmüller mit guten Vorlagen.

Gern denkt Segler an den Aufstieg 1976 gegen den 1. FC Nürnberg zurück und die große Euphorie, die das Westfalenstadion nach dem entscheidenden 3:2-Sieg im Rückspiel regelrecht zum Beben brachte.

In den beiden folgenden Bundesligasaisons machte er sämtliche Spiele mit, erzielte 13 Treffer, wurde eine wichtige Stütze der Mannschaft und klopfte als B-Nationalspieler sogar an die Tür der Nationalmannnschaft.

Seine Zeit beim BVB ging 1979 zu Ende. Es folgten weitere Stationen bei Viktoria Köln, Rot-Weiß Oberhausen und dem 1. FC Bocholt.

Rückblickend auf seine BVB-Karriere erzählt Segler vom guten Geist in der Truppe und schwärmt spielerisch besonders von Zoltan Varga, dessen Künste am Ball er schlichtweg als genial einstuft.

Zuletzt hat er die früheren Mannschafts-Kameraden Horst Bertram und Klaus Ackermann sowie Trainer Otto Rehhagel bei der Trauerfeier für Manfred Burgsmüller getroffen. Der frühe Tod des blonden „Manni“ hat ihn sehr getroffen.

Herzlichen Glückwunsch zur Vollendung des 70. Lebensjahres, Burghard Segler.