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Helmholtz-Gymnasium mit eindrucksvollem Projektabschluss

Helmholtz-Gymnasium mit eindrucksvollem Projektabschluss

„Kein Bock auf Nazis!” Knapp 60 Schülerinnen und Schüler des Helmholtz-Gymnasiums in Dortmund machten zum Abschluss des Projekts „Der BVB in der NS-Zeit” am Donnerstag deutlich, was sie von rechtem Gedankengut, Rassismus und Diskriminierung halten. „Ziel erreicht“ werden sich die verantwortlichen Organisatoren und die anwesenden Eltern in der vollbesetzten Erwin-Aula gedacht haben.

Seit Ende Oktober standen für die Geschichtszusatzkurse die Zeit des Nationalsozialismus in Dortmund und die Rolle des BVB während des dritten Reichs auf dem Stundenplan. Dabei haben sie u.a. die Schicksale von Heinrich Czerkus und Franz Hippler erarbeitet, zwei Vereinsmitglieder und Widerstandskämpfer, die beide von den Nazis gegen Ende deszweiten Weltkriegs ermordeten wurden.

Der Unterricht konzentrierte sich allerdings nicht nur auf die Schule, sondern auch in der Steinwache und im Stadion wurden den Schülerinnen und Schülern bei Vorträgen, Workshops und Führungen die Verbrechen des Nazi-Regims in Dortmund nähergebracht.

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Eindrucksvolle Präsentationen der Schülerinnen und Schüler

Unter der Leitung ihrer Lehrer und weiteren verschiedenen Experten bereiteten die Jugendlichen dann in den vergangenen Wochen in Kleingruppen die sportliche Entwicklung des BVB zwischen 1933 und 1945, die Bittermark-Morde sowie die damit verbundenen Schicksale der Widerstandskämpfer des Vereins auf. Auch die Geschichte des Vereinslieds und die Gründung der BVB-Familie wurden in vielen Stunden, teilweise sogar auch außerhalb der normalen Unterrichtszeiten, von den Schülerinnen und Schülern mit bemerkenswertem Engagement durchleuchtet. Den Brückenschlag zur heutigen Zeit vollzog dann die Gruppe, die sich mit der aktuellen Antirassismusarbeit des Vereins auseinandersetzte.

 

 

Die erarbeiteten Ergebnisse stellten die Geschichtskurse dann am Donnerstag in der Erwin-Aula des Helmholtz-Gymnasiums vor. Gleich zu Beginn sorgte der Unterstufenchor mit dem Vereinslied und dem Stück „Am Borsigplatz geboren” für den ersten Gänsehautmoment. Einen stimmungsvolleren Einstieg hätten sich die Zuschauer nicht vorstellen können. Anschließend trugen die verschiedenen Kleingruppen in Präsentationen und kurzweiligen Reden ihre Arbeiten vor und vermittelten allen Anwesenden sehr anschaulich die schwarzgelbe Dortmunder Geschichte.

Nach gut einer Stunde eindrucksvoller, aber auch mitfühlender Vorträge, die alle im Saal merklich nachdenklich stimmten, standen die Schülerinnen und Schüler noch an von ihnen thematisch gestalteten Stellwänden Zuschauern und Mitschülern für Fragen zur Verfügung.

Die Fanabteilung möchte sich an dieser Stelle bei den drei Geschichtskursen, den Lehrern, der Schule sowie allen Partnern aus dem BVB-Umfeld für die bemerkenswerte Zusammenarbeit und diesen beeindruckenden Projektabschluss bedanken. Das Helmholtz-Gymnasium hat – wie auch schon im Sommer die Max-Born-Realschule – deutlich gezeigt, dass es genauso wie die Stadt Dortmund und der BVB keinen Bock auf Diskriminierung und Rassismus hat, eben keinen Bock auf Nazis.

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Projekt-Abschluss „der BVB in der NS-Zeit“ am Helmholtz-Gymnasium

 

 

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