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12. Heinrich-Czerkus-Lauf: Signal gegen Intoleranz, Rassismus und Antisemitismus

12. Heinrich-Czerkus-Lauf: Signal gegen Intoleranz, Rassismus und Antisemitismus

Am Karfreitag fand zum zwölften Mal der Heinrich-Czerkus-Gedächtnislauf statt. Was 2005 mit der Initiative einer kleinen Gruppe begonnen hatte, hat sich zu einer Demonstration entwickelt, die bei vielen Demokraten zu einem festen Termin im Kalender geworden ist. In diesem Jahr war der Gedächtnislauf Gerd Schleiken, Rüdiger Raguse und Arne Steding gewidmet, deren Tod die BVB-Fanszene im letzten Jahr betrauern musste. Sie haben sich immer für ein friedliches Miteinander innerhalb und außerhalb des Stadions und gegen jede Form von Diskriminierung eingesetzt.

Bild 1Obwohl das Wetter in diesem Jahr nicht einladend frühlingshaft war, waren etwa 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Einladung der Veranstalter gefolgt und zum Stadion Rote Erde gekommen. Dort gab wie in den Jahren zuvor BVB-Legende Siggi Held das Startzeichen für Wanderer, Walker, Jogger und Radler. Sie machten sich auf den Weg durch das Naturschutzgebiet Bolmke und den Rombergpark zur Gedenkveranstaltung der Stadt Dortmund am Mahnmal in der Bittermark.

 

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Rund um die Ostertage 1945 hatten Angehörige der Gestapo und der SS im Rombergpark, der Bittermark und auf einem Eisenbahngelände in Hörde rund 300 Menschen ermordet. Die Getöteten waren Zwangsarbeiter aus sechs Nationen und deutsche Widerstandskämpfer, unter ihnen auch die Borussen Heinrich Czerkus und Franz Hippler.

Bereits seit 1954 gedenken die Dortmunder am Karfreitag mit einer Mahn- und Gedenkfeier in der Bittermark der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. 1960 wurde dort das Mahnmal eingeweiht.

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Dank gilt der Veranstalter- und Organisationsgruppe des Heinrich-Czerkus-Gedächtnislaufes mit den Naturfreunden Kreuzviertel, dem Fanprojekt Dortmund, dem BVB-Fanclub Heinrich Czerkus und der BVB-Fanabteilung, die in jedem Jahr diese Demonstration möglich macht.

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