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Urlaub für Borussia

Urlaub für Borussia

Knapp 2.500 Fans werden den BVB in Marseille unterstützen – eine  gerade zu peinliche Zahl, schaut man sich die Bedeutung der Partie und die Reiselust der vergangenen Jahre an.

2010 reiste der schwarz-gelbe Anhang zu tausenden nach Paris, nur ein Jahr später wurde die Auswärtspartie bei Arsenal London dank 8.000 Dortmundern zum  Heimspiel. Selbst in der vergangenen Saison war Dortmund heiß auf die Auswärtsspiele in Manchester, Madrid oder Amsterdam, Tickets waren ein heiß begehrtes Gut.

Und heute? In Neapel blieb der Gästeblock halb leer, in London halbierte sich die Zahl der Mitgereisten im Vergleich zu 2011. Die Euphorie für internationale Reise mit Borussia Dortmund scheint mit dem Champions-League-Finale verloren gegangen zu sein.

In Marseille steht nun das nächst ein Endspiel an, es geht um das erreichen des sportlich wie wirtschaftlich wichtigen Achtelfinales der Königsklasse. Die Mannschaft geht nach 23 Pflichtspielen und mittlerweile sechs verletzten Stammspielern auf dem Zahnfleisch – selten wäre eine schwarz-gelbe Bus-, Bahn- oder Flug-Lawine zu einem Auswärtsspiel angemessener gewesen. Doch aktuell quillt die Online-Kartenbörse der Fanabteilung über vor Ticketangeboten und auch der FA-Fanflieger, in der Vergangenheit oft nach wenigen Stunden überbucht, konnte erst vor wenigen Tagen den letzten Platz vergeben.

„Erste Runde Krankenschein, dann die Omma tot, Überstunden nehmen wir zur Not…“, heißt es in einem bekannten Fan-Lied. Geht mal kurz in euch und überlegt, ob sich nicht spontan doch eine Möglichkeit finden lässt, den BVB am Mittwoch nach Marseille zu begleiten und unser Team dort in die nächste Runde zu schreien. Damit es auch nach der Winterpause heißt: „Borussia Dortmund International!“

Clemens Boisserée

Über die BVB | Fan- und Förderabteilung veröffentlichen BVB-Fans einmal in der Woche eine Fan-Kolumne in den Ruhr Nachrichten. Die dort veröffentlichten Meinungen / Kommentare spiegeln weder zwingend, noch bindend die Meinung der BVB | Fan- und Förderabteilung wieder.

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