• english
  • polski
  • tuerkce
  • espanol
  • nippongo
  • hindi
  • thai
Du bist hier: Startseite » Medien » Kolumnen » Rollentausch: Von der Tribüne an die Rasenkante

Rollentausch: Von der Tribüne an die Rasenkante

Wie reagiert man auf die Tore seiner Mannschaft, wenn um einen herum stets ein verzweifeltes Seufzen zu hören ist, sobald ein Tor für Dortmund fällt? Sollte ich so tun, als wäre ich völlig neutral? Das ging doch nicht, nicht als Borusse!

Wovon ich rede? Vom Spiel der Dortmunder Amateure beim MSV Duisburg. Dort war ich das erste Mal als Fotografin für die Fanabteilung am Spielfeldrand im Einsatz. Bei einer Zuschauerkulisse von fast 22.000 Menschen. Jede Menge leidenschaftlich singende Fußballfans in Schwarz-Gelb und Blau-Weiß. Meine Nerven waren zum Zerreißen gespannt.

Wie sehr wünschte ich mir doch meine Tribüne wieder, auf der ich mit tausenden anderen hüpfen, schreien, schimpfen, singen konnte. Doch meine Aufgabe war heute eine andere: Ich musste versuchen, die Momente des Torjubels, die Emotionen auf dem Feld und auf der Tribüne festzuhalten. Dazu war ich schließlich hier. Mit zittrigen Händen setzte ich so all meine Hoffnung in meine Kamera. Während ich dies tat, die Stimmung immer extremer wurde und sich immer mehr nach einem Dortmunder Heimspiel anfühlte, bemerkte ich, wie mein schwarz-gelbes Herz schneller und schneller schlug. Es wollte, dass ich schreie, hüpfte und singe. Wie all die anderen 2700 BVB-Fans auf der Tribüne. Mein linker Fuß begann im Takt der von den Fans angestimmten Anfeuerungsrufe und zu wippen. Und so saß ich dort, grinsend, fotografierend und mit wippendem Fuß, voller Leidenschaft für unsere Borussia.

Über die BVB | Fan- und Förderabteilung veröffentlichen BVB-Fans einmal in der Woche eine Fan-Kolumne in den Ruhr Nachrichten. Die dort veröffentlichten Meinungen / Kommentare spiegeln weder zwingend, noch bindend die Meinung der BVB | Fan- und Förderabteilung wieder.

Scroll To Top