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Stuttgart: Im Zeichen der Fanpolitik

Stuttgart: Im Zeichen der Fanpolitik

>Es wurde viel diskutiert in der letzten Woche: Da war zum einen der umstrittene Fankodex der DFL, den die BVB | Fan- und Förderabteilung in seiner jetzigen Form ablehnt, zum anderen die vom Fanzine schwatzgelb.de ins Leben gerufene Aktion „Ich fühl‘ mich sicher“. Das Programm von Fanomenal stand vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart also ganz im Zeichen der Fanpolitik.

Zu Gast bei Tobi und Jannis war deshalb auch Christina Gassner, Leiterin der AG Fanpolitik, die im Hinblick auf den Fankodex zunächst von den Gesprächen zwischen Fanabteilung und Verantwortlichen von Borussia Dortmund berichtete. „Der Verein ist dabei auch auf uns zugegangen“, erklärte sie. Man habe mit der Fanbetreuung, dem Fanprojekt und verschiedenen Fanvertretern gesprochen und in mehreren Gesprächsrunden ausführlich über das Papier der DFL diskutiert. Einig waren sich alle Beteiligten darüber, dass es vor allem mehr Zeit brauche, einen konstanten Dialog zwischen Vereinen und Fans zu etablieren. In Bezug auf die Stellungnahme der BVB | Fan- und Förderabteilung betonte Christina: „Wir sind bereit, jederzeit im Dialog an dem Papier mitzuarbeiten.“

Den größten Kritikpunkt am Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ sieht sie im Versuch, den Kodex als verpflichtende Maßnahme allen Fans vorzuschreiben zu wollen. Wer die AG Fanpolitik bei der Arbeit um den Fankodex oder vielen anderen Bereichen wie der 50+1 Regel oder Financial Fairplay unterstützen möchte, kann sich zudem jederzeit bei Christina melden (christina.gassner@bvb-fanabteilung.de).

Um den Fans in der zurzeit medial hochgekochten Diskussion um die Sicherheit in deutschen Stadien eine Stimme zu geben, hat schwatzgelb.de die Initiative „Ich fühl‘ mich sicher“ gestartet. Stellvertretend für das Fanzine stellte Jan-Henrik Gruszecki die Aktion bei Fanomenal vor. Ziel sei es, Verbänden wie ProFans mit der Liste und konkreten Zahlen bei ihrer Arbeit unter die Arme zu greifen und ein Zeichen zu setzen gegen die teils übertriebene Berichterstattung. „Wir sind sehr beeindruckt von der Resonanz“, zog Jan-Hendrik bei rund 25.000 Unterstützern am Wochenende eine erste Bilanz.

Passend dazu hob er noch den gelungenen Fankongress am 1. November auf Einladung von Union Berlin hervor. Dort wurde konstruktiv unter anderem mit Vertretern der DFL, wie dem künftigen Geschäftsführer Andreas Rettig, diskutiert. „Ich hoffe, es ist die Möglichkeit entstanden, mehr miteinander zu reden und nicht nur übereinander“ – dem kann man sich nur anschließen.

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