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Improvisation gegen Düsseldorf

Am Dienstagabend begrüßten Tobias Westerfellhaus und Jannis Gluth den Sprecher der Kampagne „12 Doppelpunkt 12“ Oliver Ricken. Mit ihm unterhielt sich das Fanomenal-Team über die geplante Demo zum „Erhalt der  Fankultur“ vor dem Heimspiel gegen den VFL Wolfsburg am 8. Dezember. Außerdem besuchte Clemens Boisseree das Fanomenal-Duo um über die Tickettauschbörse der FA zu berichten.

Ursprünglich war für diesen Abend  ein ganz anderes Rahmenprogramm geplant. Tobias und Jannis wollten mit einem Fanvertreter der Fortuna Düsseldorf und Oliver Ricken über die deutschlandweite Aktion „12:12 Ohne Stimme- keine Stimmung“ sprechen. Die Aktion richtet sich in erster Linie gegen den neuen Maßnahmenkatalog  „Sicheres Stadionerlebnis“ der DFL. Dieser Katalog beinhaltet u.a. noch intensivere Personenkontrollen (Ganzkörperkontrollen), Reduzierung des Gästekarten-Kontingentes und verstärkte Regulierungen für das Mitbringen von Fanutensilien wie Fahnen oder sogar Schals. Da die Thematisierung der Aktion jedoch kurzfristig durch den BVB verboten wurde, musste das gesamte Programm umgestellt werden.

So sagten der Gast aus Düsseldorf nach dem Verbot verständlicherweise ab, mit Oliver Ricken, auch als Vorsänger auf der Südtribüne bekannt, sprachen Tobias und Jannis lediglich über eine geplante Demonstration „Für den Erhalt der Fankultur“.

Diese Demo soll im Vorfeld des letzten 12:12-Spieltags am 8. Dezember  noch einmal den Zusammenhalt der Fans unterstreichen. Hierbei geht es nicht um eine Aktion gegen die Deutsche Fußballiga (DFL) oder den Deutschen Fußball-Bund (DFB), sondern ausschließlich für eine Darstellung der positiven Fankultur in deutschen Stadien. Dafür soll der Demonstrationszug gemeinsam mit den Gästefans aus Wolfsburg durch die Dortmunder City hin zu Stadion verlaufen. (eine genaue Info über den Startpunkt und die Uhrzeit folgt).

In mehreren Redebeiträgen am Start- und Zielpunkt sollen unter anderem für den Erhalt der Stehplätze und für günstigere Eintrittspreise demonstriert werden, damit „hier nicht bald englische Verhältnisse herrschen“, wie Ricken bei Fanomenal sagte. Wie die aussehen, zeigte das Stadion während der ersten 12 Minuten und 12 Sekunden im Anschluss an die Fanomenal-Sendung. Eisiges, langweiliges Schweigen herrschte im Stadion.

Nun hoffen die Initiatoren, mit der durch FA-Abteilungsleitung-Mitglied Beatrix Schleiken angemeldeten Demo, ein weiteres Zeichen für den Erhalt unserer bisher so überwiegend positiv ausgelebten Fankultur setzen zu können. „Wir hoffen damit etwas bewegen zu können“ so Olli.

Als kurzfristiger Ersatz zur ursprünglichen Diskussion rund um 12:12, war dann Clemens Boisseree, Leiter des FA-Mediateams, für wenige Minuten zu Gast und berichtet über die Ticketbörse im FA-Board, dem Forum der Fan- und Förderabteilung.  „Hier wird Fans die Möglichkeit geboten Tickets zu Originalpreisen zu erwerben“, erklärte Clemens. Die Zahl der Schwarzmarkthändler und „Geldmacher“ ist seit dem Erfolg des BVB in den letzten Jahren stark angestiegen. So werden auf einschlägigen Internet Seiten Tickets teilweise für das x-Fache verkauft.

Um dies einzudämmen und eine Alternative zu bieten, gibt es seit einigen Jahren eine Ticketbörse. Diese ist bislang jedoch leider noch nicht allen Fans bekannt, so dass die Fanabteilung auf diesem Weg nochmal eine Anmeldung im FA-Board empfiehlt. „Zu so ziemlich jedem Spiel werden dort Karten zu durchweg originalen Preisen angeboten“, erklärte Clemens. Eine autorisierte Anmeldung sichert den Kauf- und Verkaufsprozess ab und ermöglicht allen Fans, sicher Karten auf einem fanfreundlichen Zweitmarkt zu erwerben.

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