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Derby: Mit WDR-Moderator Matthias Bongard

Derby: Mit WDR-Moderator Matthias Bongard

Besondere Spiele erfordern besondere Gäste und zu durften Tobias und Jakob am Samstag zum Derby die WDR-Moderatorenlegende Matthias Bongard im BORUSSEUM gegrüßen. Der gebürtige Sauerländer lebt seit Jahren in Dortmund und ist Herzblut-Borusse. Im Interview mit unserem Fanomenal-Team erklärt Bongard, wie er zur Borussia kam, was ihn mit dem Verein verbindet und wieso er als Fan nicht gleichzeitig Moderator sein möchte.

Die Blauen oder die Gelben, die schlechten oder die Guten? Diese Frage musste sich, wie so mancher Sauerländer auch Matthias Bongard in seiner Kindheit stellen. „In dieser Zeit, in den 70ern war die Konkurrenzsituation aber noch viel größer, damals waren die Gladbacher und natürlich auch die Bayern in der Verlosung“, erzählte der WDR-Moderator am Samstagmittag in den Räumen des BORUSSEUM. Mit der Meisterschale in der Hand und zufrieden lächelnd berichtete Bongard, dass sein Herz in dann dank seiner Eltern für die einzig wahre Borussia entschieden hat. „Kinder sind ja bekanntlich ein wenig korrupt“, lacht Bongard und so habe er sich von der Begeisterung seines Vaters an- und sich selbst schon bald ins schwarz-gelbe Trikot stecken lassen.

Im zweiten Teil des Gesprächs unterhielten sich Tobi und Jakob mit Matthias Bongard über seinen Beruf. Als Journalist, noch dazu im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sei es sicherlich schwieirig öffentlich als BVB-Fan bekannt zu sein, fragte Tobi. „Für mich ist es als Journalist nicht schwer neutral zu sein, BVB-Spiele möchte ich dennoch nicht moderieren. Das was Hansi Küpper da immer schafft, dass möchte ich nicht – mich so als Fan einzuschränken, das es möglichst niemand mitbekommt für wen mein Herz schlägt“, erklärt der ehemalige Sportstudent, weshalb er nie Ambitionen hat als Fußball-Kommentator im Westen zu arbeiten. Respekt zeigte Bongard vor allem für Journalisten wie den ebenfalls bekennden BVB-Fan Freddie Röckenhaus, Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung. Der hatte damals die Schuldenlast beim BVB aufgedeckt. „Ohne diese Veröffentlichung hätten wir heute wohl nicht diesen Erfolg“, ist sich Bongard sicher.

Zum Abschluss durfte auch der Tipp für den Spielausgang nicht fehlen. Dabei wurde deutlich wie sehr Bongard dem Spiel entgegen fieberte. „Die Nervosität ist seit gestern Abend enorm, ich bin einfach froh, wenn ich heute Abend drei Punkte feiern darf – egal wie“, so der Dortmunder WDR-Mann. Naja, darauf musste Matthias leider wie wir alle verzichten. Aber der nächste Derbysieg kommt bestimmt!

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