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Kein Zwanni-Aktion in Wolfsburg

Kein Zwanni-Aktion in Wolfsburg

Die Faninitiative „Kein Zwanni – Fußball muss bezahlbar sein“ ruft alle BVB-Fans auf, am Samstag, 11. Mai, beim Auswärtsspiel in Wolfsburg den Gästeblock für die ersten 20 Minuten frei zu lassen. Die Aktion soll ein weiteres Zeichen gegen die stetig steigende Preisschraube setzen. Die BVB | Fan- und Förderabteilung unterstützt diese Aktion.

Liebe Fans der Borussia.

Egal, ob wir das Champions-League-Finale gewinnen oder nicht, die Saison 2012/2013 war für uns Fans des BVB herausragend. Erneut konnten wir die schönen Seiten des Fußballs genießen und bekommen als krönenden Abschluss Wembley serviert.  Allerdings haben wir als Fans der Borussia  auch die Schattenseite des Erfolges zu spüren bekommen. Einer der wichtigsten Faktoren dabei: gestiegene Eintrittspreise.

Topspiel-Zuschläge bei 15 Auswärtsspielen

Immer mehr Bundesligisten waren der Meinung, dass man bei den Fans des BVB abkassieren kann. Wer als Fan des Ballspielvereins alle Spiele besucht hat, durfte als Stehplatzbesucher insgesamt etwa 50 Euro mehr zahlen als ein Fan des FC Augsburg für dieselben Spiele. Immer mehr Fans – vor allem jüngere –  können sich diese Preise schlicht nicht mehr leisten.  Die beschwichtigenden Verlautbarungen der Offiziellen, dass man keine „englischen Verhältnisse“ wolle, dienen leider  immer mehr dazu, eben diese Preissteigerungen zu rechtfertigen.

Das schlimmste Übel für uns Dortmunder: Topzuschläge. Denn bei jedem Verein, der Topzuschläge erhebt, durften BVB-Fans in der laufenden Spielzeit besonders tief in die Tasche greifen, insgesamt in 15 von 17 Bundesliga-Spielen.

In Dortmund ein Vorbild geschaffen: Keine Zuschläge mehr Gästefans

Wir Borussen sind seit Jahren für einen farbenfrohen, lautstarken und zahlmäßig starken Support bekannt. Zum Dank dafür dürfen wir löhnen. Wenn die Preisentwicklung so weiter geht, werden wir bald – wie in England – überwiegend ein Opernpublikum haben.

Hans-Joachim Watzke hat kürzlich verkündet, in Dortmund den Topzuschlag für Gästefans ab der kommenden Saison auch für die Sitzplätze abschaffen zu wollen. Wir sind sehr froh über diese Entwicklung und wollen dazu beitragen, dass sich auch andere Vereine diesem Vorgehen anschließen.

Es ist an uns, erneut Zeit ein Zeichen zu setzen und die Vereine daran zu erinnern, dass Fußball durch seine Fans lebt.

Wir werden daher bei unserem Auswärtsspiel in Wolfsburg den Gästesteher für die ersten 20 Minuten des Spieles nicht betreten. Wir würden uns freuen, wenn sich auch aus dem Sitzplatzbereich viele Fans anschließen würden. Denn gerade die Sitzplätze sind von dem Preisproblem noch deutlich stärker betroffen.

Selbst in der günstigsten Sitzplatzkategorie nämlich zahlt ein BVB-Fan, der alle Spiele besucht, stolze 150 Euro mehr als ein Fan aus Augsburg. Wir wissen, dass im Sitzplatzbereich auch viele nicht organisierte Fans sitzen, die von uns im Vorwege nicht erreicht werden können. Wir bitten daher alle BVB-Fans, die das Spiel von den Sitzplätzen aus verfolgen, diese anzusprechen, über die Aktion zu informieren und sie darum zu bitten, dass sie sich uns und dem Protest anschließen.

Wir sind Fans, keine Konsumenten. Deswegen helft mit, den Fußball zu verbessern!

Wir möchten aber noch einmal drauf hinweisen, dass sich die Kritik zwar AUCH, jedoch nicht ALLEINE gegen den VfL Wolfsburg richtet. Die Aktion am kommenden Spieltag soll allen Vereinen eine Warnung sein. Wir wollen ein Zeichen für die Liga setzen.

Wir fordern:

– Stoppt die Topzuschläge für Gästefans!

– Keine Zusammenarbeit mit Online-Ticketplattformen!

– Preistopp bei den Stehplatzpreisen!

– Ausreichende Anzahl Karten in der günstigen Sitzplatzkategorie!

Fußball muss bezahlbar sein.

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