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Berlin, Berlin, wir fuhren nach Berlin

Berlin, Berlin, wir fuhren nach Berlin

Pünktlich um 7.13 Uhr startete der Sonderzug der BVB | Fan- und Förderabteilung am Samstagmorgen mit 930 Borussen an Bord. Es sollte der Auftakt eines denkwürdigen Tages sein.

2014_pokalfinale_bvb-fcb_umfeld_011Die Szenerie im Dortmunder Hauptbahnhof glich am Samstagmorgen einem Heimspieltag – überall erstrahlte das schöne Gelb der Borussenanhänger. Innerhalb von 30 Minuten wurden 930 Fans kontrolliert und der Zug ging von der Fußballhauptstadt in Richtung Berlin. Im Vergleich zu 2012 startete der Sonderzug pünktlich am Bahnhof, so dass sich auch der Einlass stressfrei gestaltete.

Die Fahrt selbst verlief ohne Probleme und für viele Mitfahrer feucht-fröhlich. Viele feierten im Sambawagen oder klönten mit anderen Fan in den Abteilen. Es wurden Fangesänge angestimmt und sich über die anstehenden 90 Minuten im Olympiastadion zu Berlin unterhalten. Als dann auch noch jeder glücklich die Karten für das Spiel in der Hand halten durfte, war der Freude keine Grenzen mehr gesetzt.

Gegen 12 Uhr erreichte der Sonderzug den Bahnhof Zoologischer Garten und als alle Fans Richtung Gedächtniskirche pilgerten, war jedem klar, dass nach 2008 und 2012 die Stadt wieder in schwarz-gelber Hand war. Von rot-weißen Fans oder angekündigten blau-weißen Kollegen war weit und breit keine Spur. Stattdessen herrschte rund um den Breitscheidplatz ein tolle Atmopshäre und sogar Einheimische oder Berlin-Touristen ließen es sich nicht nehmen, mit dem Borussenanhang ein Bierchen zu trinken oder eine Currywurst zu essen.

Endlich Ostkurve! Stromausfall beim Public Viewing

2014_pokalfinale_bvb-fcb_umfeld_083Kurz vor 17 Uhr machte die Polizei eine Durchsage, dass man nun Richtung Stadion gehen sollte. Dieser Durchsage hätte man lieber mal Achtung geschenkt, denn nach 17 Uhr bildeten sich lange Schlangen vor der U-Bahnhaltestelle Zoologischer Garten und viele Borussen nahmen den Bus oder die Straßenbahn, um schnell zum Stadion zu kommen. Innerhalb des Stadions musste dann erst mal jeder Borusse um sich schauen – endlich in der Ostkurve. Ein grandioser Anblick mit den in Gelb geschmückten Borussen.

Auch im Sommergarten herrschte beim Public Viewing mit knapp 14.000 Menschen eine super Stimmung. Leider wurde die Veranstaltung durch einen strömenden Regen und Sturm gestört. Bis 15 Minuten nach der Halbzeit herrschte dort Dunkelheit auf der Leinwand – Bildausfall, doch die Borussen blieben und unterstützen das Team auch außerhalb des Olympiastadions. Der Spielverlauf ist allen nur zu gut bekannt – es hatte nicht sollen sein. Die anschließende eigene “Siegerehrung” für unsere Jungs darf jeden Schwarz-Gelben dennoch stolz zurückblicken lassen.

Nach einer knappen Stunde Wartezeit, die mit dem Besuch der umliegenden Buden und Restaurants verbracht wurde, verließ dann der FA-Sonderzug nach Plan den Zoologischen Garten. 930 BVB-Fans freuten sich darauf, gemeinsam die Heimreise anzutreten. Aufgrund eines längeren Zwangsaufenthalts in Minden verzögerte sich leider die Ankunft in Dortmund.

Dennoch erreichten die BVB | Fan- und Förderabteilung im Nachgang an die Fahrt viele positive und lobende Worte, für die sich die Organisatoren an dieser Stelle herzlich bedanken möchten. Trotz der Wartezeit in Ostwestfalen und der unglücklichen Niederlage im Olympiastadion blickt die FA auf einen wunderbaren Tag mit Zehntausenden Fans im schwarz-gelben Berlin zurück und hofft, ähnliche Touren auch künftig wieder anbieten zu können.

 

Und dann wäre da noch…

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Nach den Endspielen 2012 und 2013 wird es auch dieses Jahr wieder einen Schreibwettbewerb rund um das Endspiel geben. Mehr Infos hier.

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