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Störgeräusche im Hoffenheimer Gästeblock

Am Samstag musste der BVB leider die 3 Punkte in Hoffenheim lassen und konnte nicht ganz an das gute Spiel gegen den HSV anknüpfen. Dies ist für uns natürlich wenig erfreulich, aber auch Niederlagen gehören dazu.

Kopfzerbrechen bereitet uns jedoch, dass gegen Gesänge des Gästeblocks ein „Störsignal“ über die Lautsprecher eingesetzt wurde. Dieses Störsignal wurde immer dann eingesetzt, wenn aus dem Block heraus kritische Fangesänge gegen das Modell Hoffenheim und den Mäzen Dietmar Hopp angestimmt wurden.

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Viele Fussballfans stehen dem Projekt TSG Hoffenheim ablehnend gegenüber, da man die Handlungen der TSG als Gefahr für die deutsche Fussballkultur sieht. Auch die BVB | Fan- und Förderabteilung beäugt das Projekt skeptisch, da wir die „50+1 Regel“ in Hoffenheim als nicht vollständig gegeben ansehen. Zudem setzt sich die BVB | Fanabteilung für mitgliederbestimmte Vereine ein und kann es von daher auch nicht gutheißen, dass man als Mitglied der TSG Hoffenheim nur nach Erfüllung diverser Auflagen ein Stimmrecht im Verein erhalten kann.

Die Art und Weise wie nun zum wiederholten Male Kritik an der TSG Hoffenheim und speziell der Person Dietmar Hopp geäussert wurde, nämlich mit platten Beleidigungen, ist in unseren Augen aber natürlich nicht der Richtige Weg. Wir würden uns hier mehr Konstruktivität, Kreativität und vor allem mehr Sachlichkeit wünschen.

Wie allerdings von Hoffenheimer Seite auf die Kritik geantwortet wurde, missfällt uns sehr. Bei Gesängen gegen die TSG Hoffenheim und gegen Dietmar Hopp wurde der Gästeblock über die Stadionlautsprecher mit einem lauten Piepton beschallt. Dies ist jedoch laut der Spielordnung der DFL untersagt, in der Folgendes 

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zu lesen ist: „Die Stadionbeschallung darf vor und nach dem Spiel sowie in der Halbzeitpause uneingeschränkt zum Einsatz gebracht werden. Während des laufenden Spiels darf sie ausschließlich zum Zwecke der Bekanntgabe wesentlicher spielbezogener Informationen für die Stadionbesucher, z.B. Ein- und Auswechslungen, genutzt werden.“ Darüber hinaus entspricht es auch nicht unserer Vorstellung, dass ein Heimverein seine Gästefans bei unbequemen Gesängen „mundtot“ machen kann.

Wir möchten wiederholt betonen, dass die Art und Weise der zum wiederholten Male von den BVB Fans vorgetragene Unmutsäußerungen für uns unangemessen und beleidigend sind. Dennoch ist aus unserer Sicht das Einspielen der Hörfrequenzen in keiner Weise akzeptabel.

Nachdem am heutigen Tag bereits eine Pressemitteilung der TSG Hoffenheim erschienen ist, in der das Einspielen der Störfrequenzen bestritten wurde, sind wir gespannt auf weitere Reaktionen. Wir werden euch an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

  

Eure
BVB | Fan- und Förderabteilung

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