• english
  • polski
  • tuerkce
  • espanol
  • nippongo
  • hindi
  • thai
Du bist hier: Startseite » Archiv » Schulprojektes „Der BVB in der NS-Zeit“, Kooperation der BVB Fan- und Förderabteilung mit der Max-Born-Realschule
Schulprojektes „Der BVB in der NS-Zeit“, Kooperation der BVB Fan- und Förderabteilung mit der Max-Born-Realschule

Schulprojektes „Der BVB in der NS-Zeit“, Kooperation der BVB Fan- und Förderabteilung mit der Max-Born-Realschule

Unter dem Motto „Der BVB in der NS-Zeit“ haben Gerd Kolbe, der Leiter der AG Tradition der BVB Fan- und Förderabteilung, und der Historiker und frühere Leiter der Dortmunder Museen Wolfgang Weick ein Schulprojekt entwickelt, das am 7., 8. und 15. Juni in Kooperation mit der Max-Born-Realschule in DO-Wickede erstmals realisiert werden soll.

Dabei soll mit dem Sympathieträger Borussia Dortmund als „Brückenbauer“ über die Zeit des Nationalsozialismus informiert und auf die aktuellen Gefahren neo-faschistischer Tendenzen hingewiesen werden.

Ziel ist es insbesondere, junge Menschen am Beispiel der Geschichte des BVB zwischen 1933 und 1945 für die damalige Zeit zu interessieren und darzulegen, welche Auswirkungen eine menschenverachtende Diktatur, die von Rassismus, Intoleranz und Gewaltherrschaft geprägt ist, auf alle Bereiche des Lebens hat.

Träger der Maßnahme ist die BVB-Fan- und Förderabteilung in Zusammenarbeit mit den Fan-Beauftragten des BVB, dem Projekt „Leuchte auf“ und dem Dortmunder Fan-Projekt.

Torsten Schild, der Vorsitzende der BVB-Fanabteilung: „Das Thema Neo-Faschismus mit seinen unerfreulichen politischen Auswirkungen steht bei uns ganz oben auf der Agenda. Die AfD-Affäre rund um Jerome Boateng, aber auch Ereignisse innerhalb der Dortmunder Fanszene mahnen zu ständiger Wachsamkeit“. Gerd Kolbe und Wolfgang Weick ergänzen: „Unser Club hat in der Nazi-Zeit eigentlich alle menschlichen Verhaltensweisen bis hin zum aktiven Widerstand dreier Borussen erlebt. Je früher junge Menschen für dieses schwierige Thema sensibilisiert werden, desto besser!“

Partner des Pilot-Projekts ist die Max-Born-Realschule in DO-Asseln/Wickede.

Ursula Ruhnke, die 2. Konrektorin der Schule, begrüßt die Zusammenarbeit ausdrücklich: „Natürlich sind unsere Schüler/innen weitgehend BVB-Fans. Das gilt auch für die drei zehnten Klassen, die an dieser besonderen Form des Schulunterrichts teilnehmen werden. Ich bin sicher, dass das Thema „Nationalsozialismus“ so leichter zu vermitteln ist, als dies im „normalen“ Schulunterricht der Fall wäre.

Anlässlich der WM 2006 gab es schon einmal eine gute Zusammenarbeit der Max-Born-Realschule und dem damligen WM-Beauftragten Gerd Kolbe. Damals hatte die Kunstlehrerin Monika Knust mit den Schülern Spieler aus Pappmache` hergestellt, die in verschiedenen Kaufhäusern der Dortmunder City ausgestellt wurden.

Die Aktion wird im schönsten Stadion der Welt und in der Max-Born-Realschule in DO-Wickede durchgeführt. Zum Programm gehört natürlich auch eine Stadion-Besichtigung mit einem Blick hinter die Kulissen.

Am 15. Juni werden die Zehntklässler dann ihre Projektarbeiten in der Max-Born-Realschule öffentlich präsentieren.

 

Im Herbst ist ein weiterer Termin mit dem Helmholtz-Gymnasium an der Münsterstraße geplant.

Scroll To Top