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Kein Protest beim Derby

In den letzten Wochen haben sich die Verantwortlichen von „Kein Zwanni – Fußball muss bezahlbar sein“ mehrmals mit Vertretern des FC Schalke getroffen und über Veränderungen der Preisgestaltung bei Topspielen in der Arena verhandelt. Die Gespräche verliefen äußerst konstruktiv, sodass das Bündnis auf einen Boykott-Aufruf verzichtet. Die Gründe dafür erfahrt ihr hier.

Der Vorsitzende der BVB  Fan- und Förderabteilung Marco Blumberg bezeichnete die Gespräche mit den Verantwortlichen des Revierrivalen bereits vor einigen Tagen als „sehr erfolgreich“ und „äußerst konstruktiv“. Blumberg war gemeinsam mit weiteren Vertretern des Dortmunder Kein Zwanni-Teams im Vorfeld des Derbys zum Gespräch mit Volker Fürderer (Ticketing), Patrick Arnold (Fanbeauftragter) und Frank Arndt (Vorsitzender des Fanclubverbands) in Gelsenkirchen zu Gast.

Nachdem zunächst noch ein Protest in Form eine leeren Gästeblocks für die ersten 20 Minuten des Derbys im Raum stand, haben die anschließenden Diskussionen und Angebote vom S04 dafür gesorgt, dass das Bündnis nun komplett auf einen Protest verzichten wird. Die Meldung von „Kein Zwanni“ im Wortlaut:


 

Hallo BVB Fans, 

Die Initiative „Kein Zwanni – Fußball muss bezahlbar sein“ wird beim morgigen Revierderby zu keiner öffentlichen Protestveranstaltung aufrufen. Diese Entscheidungen treffen wir aus den folgenden Gründen: 

Aufgrund der baulichen Gegebenheiten innerhalb des Stadions und der zusätzlichen Brisanz eines Revierderbys halten wir es für schwierig eine wie auch immer geartet Protestaktion vor oder innerhalb der Arena durchzuführen. Eine Blocksperre beispielsweise könnte darüber hinaus in der gegenwärtigen sportlichen Situation zu vermeidbaren Spannungen unter den BVB Fans führen und wäre somit kontraproduktiv für die Aktion. 

Wir stehen nach wie vor ein einem konstruktiven Dialog mit den Verantwortlichen des FC Schalke 04 und streben eine einvernehmliche Lösung der Preisfrage im Sinne aller Fußballfans an. Daher möchten wir vermeiden, dass aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse unsere Aktion diskreditiert wird. 

Wir sind optimistisch auch ohne große Aktion ein gutes Ergebnis in den weit fortgeschrittenen Verhandlungen erzielen zu können. 

Uns ist bewusst, dass diese Entscheidung sicher von einigen Fans kritisch hinterfragt werden wird, da de facto der Eintrittspreis im Gegensatz zum Vorjahr kaum spürbar nach unten korrigiert wurde und die Sitzplatzpreise überhaupt nicht angepasst wurden.

Daher sind wie – vielleicht mehr denn je – auf Eure Hilfe angewiesen. Engagiert Euch bei „Kein Zwanni – Fußball muss bezahlbar sein“ und helft uns, alternative und nachhaltige Protestformen zu entwickeln. 

Nichts, für das es sich zu kämpfen lohnt, fällt einem in den Schoss – Fußball muss bezahlbar sein!

 

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