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FA-Vorstand für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt

FA-Vorstand für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt

Die Mitglieder der BVB Fan- und Förderabteilung haben im Rahmen der Abteilungsversammlung am 27. Februar 2018 den bisherigen Vorstand für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Damit kümmern sich Torsten Schild (1. Vorsitzender), Jakob Scholz (2. Vorsitzender), Tobias Westerfellhaus (Leiter Organisation und Verwaltung), Michael Röhr (Kassierer) und Beatrix Schleiken (Fankoordinatorin) weiterhin um die Geschicke der Abteilung. Als Antrittsgeschenke erhielten sie die Aufforderung aus der Mitgliedschaft, in der neuen Amtszeit verstärkt die Themen Spieltagsaufstückelung und die zunehmende Kommerzialisierung im Fußball kritisch zu begleiten.

„Wir nehmen die Wahl an.” Mit diesen Worten läutete Torsten Schild als alter und neuer erster Vorsitzender symbolisch die bevorstehende Legislaturperiode ein. Mit einer überwältigenden Mehrheit bestätigten kurz zuvor die Mitglieder die erfolgreiche Arbeit des Vorstandsteams in den vergangenen Jahren. „Unser Dank gilt vor allem allen ehrenamtlichen Aktiven, besonders der Abteilungsleitung und unseren Mitarbeitern für die herausragende Unterstützung”, betonte Schild kurz nach der Wahl.

Die Fanabteilung habe sich mit vielen Arbeitsgruppen und Projekten mittlerweile sehr breit aufgestellt. Hier müsse man zukünftig noch mehr in die Tiefe gehen, um nachhaltig weiterhin erfolgreich zu sein. Schild wünscht sich zudem einen respektvolleren Umgang: „Es ist leicht, unter dem Deckmantel der Anonymität in den Sozialen Medien, Aktionen der Abteilung oder anderer Fans zu verurteilen oder gar Personen zu beschimpfen.“ Dieses Verhalten könne aber nicht die Grundlage für eine Diskussion sein. Jedoch sei jede konstruktive Kritik hingegen wichtig und werde auch gehört.

Hierfür sei gerade die Fan- und Förderabteilung mit ihren halbjährlichen Abteilungsversammlungen eine sehr gute Möglichkeit, um mit Fans aller Coleur offen und sachlich zu diskutieren. Zukünftig wolle man versuchen, noch mehr den Dialog und das Verständnis innerhalb der Fanszene zu fördern, wenn möglich auch mit Fokus auf bestimmte fan- oder vereinspolitische Themen. Hierzu sei allerdings auch die aktive Beteiligung der Mitglieder erwünscht und notwendig.

Die anwesenden Mitglieder brachten ihren Ärger über die Montagsspiele und die grundsätzliche Zerstückelung der Spieltage zum Ausdruck. Die grundlegende Frage an den Vorstand ist hierbei: Wie wird sich die Abteilung in Zukunft dazu aufstellen?

Tobias Westerfellhaus versteht die Unzufriedenheit: „Montagsspiele sind ein weiterer Dreh an der Stellschraube der Kommerzialisierung. Es kann nicht sein, dass Fans an einem Montagabend über 500 Kilometer zu einem Ligaspiel anreisen müssen.” Jede Fanszene müsse hier vereinsübergreifend ihren Beitrag zu den Protesten leisten. Ein Boykott sei die äußerste Form, man werde in Zukunft aber auch versuchen, kreativere Maßnahmen zu finden. Ziel egal welcher Aktion müsse sein, Öffentlichkeit herzustellen, bei den Vereinen Gehör zu finden und dann auch in Gespräche einzusteigen.

Wie sich die Abteilung zu Themen wie Montagsspielen und zu Vereinen wie Leipzig positioniert, wird mit Sicherheit auch ein Thema bei einem der nächsten Borussentreffs sein. Beatrix Schleiken und Maik Strothmüller (Leiter AG-Fanpolitik) planen in den nächsten Monaten eine entsprechende Veranstaltung, die ganz im Zeichen der Fanpolitik stehen wird. Was ist Fans aktuell wichtig? Für welche Themen soll sich die AG zukünftig einsetzen? Der Treff bietet allen Fans eine gute Möglichkeit, ihrer Stimme, ihrer Meinung Gewicht zu verleihen. Termin und Ort gibt die Abteilung in den kommenden Wochen bekannt.

Nach einer sehr harmonischen und von intensivem sowie konstruktivem Austausch mit den Mitgliedern geprägten Versammlung lud der Vorstand die anwesenden Mitglieder noch dazu ein, die Veranstaltung bei Gesprächen und dem ein oder anderen Kaltgetränk in lockerer Runde ausklingen zu lassen.

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