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Fanabteilung gedenkt Julius Hirsch

Fanabteilung gedenkt Julius Hirsch

Zur Erinnerung an den Fußballpionier Julius Hirsch und im Gedenken an die Millionen Opfer des Nazi-Terrors legte die BVB | Fan- und Förderabteilung am vergangenen Sonntag an der Ehrentafel für die Deportierten am ehemaligen Dortmunder Südbahnhof einen Kranz nieder.

Etwa 20 Teilnehmern lauschten den beindruckenden und zugleich mahnenden Worten des BVB-Archivars Gerd Kolbe zur Geschichte Julius Hirsch. Der begnadete Kicker jüdischer Herkunft wurde 1910 mit dem Karlsruher FV Deutscher Meister und absolvierte zwischen 1911 und 1913 sieben Länderspiele. Er vertrat zudem Deutschland bei den Olympischen Spielen 1912.

Vor fast genau 70 Jahren gab es ein letztes Lebenszeichen von Julius Hirsch. Es handelt sich um eine am 3. März 1943 in Dortmund abgestempelte Postkarte, mit der er seiner Tochter zum Geburtstag gratulierte. Wahrscheinlich hat er sie am Bahnhof in einen Briefkasten eingeworfen oder aus dem fahrenden Zug geworfen. Hirsch war am 1. März von Karlsruhe aus über Dortmund in das KZ Auschwitz-Birkenau deportiert und dort gemeinsam mit vielen Leidensgenossen ermordet worden.

Weitere Fotos von der Kranz-Niederlegung

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