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“My private view to Borussias Final”

“My private view to Borussia’s Final”

Obwohl ich von keiner gravierenden Erhöhung der Kerosinpreise gehört hatte, wurden die Flüge Tag für Tag teurer. Und die Anzahl der Lesezeichen meiner Internetsuchanfragen zu Hotels und B&Bs ließ sich nicht mehr überblicken. Eine relativ bezahlbare Lösung wäre die Folgende gewesen:

1. Mit eigenem Fahrzeug nach Dünnkirchen und mit dem Puky-Fahrrad meiner Tochter auf die Fähre nach Dover. 38 Euro hin / zurück. Ein Fahrzeug war im Buchungsportal dieser Fährgesellschaft Voraussetzung. Ich hätte das Puky in Dover angekettet und auf die Möglichkeit gehofft, eine Mitfahrgelegenheit an Bord klarmachen zu können.

2. Flat sharing. Kein B&B, aber ähnlich. In einem Internetportal fand ich einen pensionierten Lehrer, der ein Zimmer seines Hauses für gerade einmal 28 Euro pro Nacht angeboten hatte. Trotz der Tatsache, dass ich ein Fußballreisender war, sagte er mir zu, mich im Falle eines Falles aufzunehmen. 

Thamer Bild1Es kam dann allerdings doch anders. Im Zuge der Vorbereitungen für die Reise ergab sich dann die Chance auf die Mitfahrt bei einer Städtetourreisegruppe. Ein Reisebusunternehmen aus Herne West hatte noch Restplätze im Bus, allerdings ohne Hotelzimmer. Das hätte mich ja nicht gestört, denn der englische Landlord erwartete ja die Buchung seiner „Kammer“. Die Anreise wäre am Donnerstag vor dem Finale gewesen. Die Rückkehr dann am späten Sonntagabend. Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen hatte, waren die Restplätze dann plötzlich schon vergeben. Wahrscheinlich wollten auch Gelsenkirchener Supporter des BVB nach London. Oder der Veranstalter hatte kalte Füße bekommen. Grölende 09-Rowdys und Städtetourtouristen in einem Bus? Das konnte für Unmut sorgen.

Vor lauter Frust suchte ich dann noch am gleichen Tag nach ähnlichen Angeboten. Und ich war sogar unerwartet schnell erfolgreich. Ein Anbieter aus dem Bergischen Land hatte ein tolles Städtetourpaket im Angebot. Bei gleichen Terminen und sogar mit Vier-Sterne-Hotel und englischem Frühstück. Und das Ganze für einen annehmbaren Preis, denn andere 09-Pilger mussten eine ähnliche Summe alleine für den Flug berappen. Die Buchung hatte ich nun fest. Auch ohne Ticketgarantie würde ich die Borussia nach UK begleiten. 2012 hatte ich Karten für Berlin. Jedoch hatte ich sechs Monate zuvor eine Whiskey-Tour nach Schottland gebucht. Von vier Mann hatten (und haben) drei ebenfalls eine gelbe Seele. Ein Kartentausch hatte meinem Freund und meiner Tochter dann die Gelegenheit verschafft, bei der Übergabe der Salatschüssel dabei zu sein (Spieltag 34, Freiburg).

Thamer Bild3In Schottland hatten wir allen Ortens Werbung für die Borussia gemacht. Bilder der Meisterfeiern von 2011 und 2012 kleben hoffentlich noch heute in den besuchten Destillen und Pubs. Für den 12.05. hatte ich auf Islay (Hebrideninsel) einen Bootstransfer organisiert. Ein Fischer hatte uns abholen und über den Seeweg zur ersten Destille des Tages bringen sollen. Von dort hatte es dann zu Fuß zur zweiten und dritten Destille gehen sollen. Und für den Abend hatten wir bereits einen Tag zuvor eine Sky-Bar aufgetan. Die ganze Story des Trips ist wesentlich länger und sollte detaillierter erzählt werden, aber im Zusammenhang mit der Borussia war die Farbe des Bootes symbolträchtig. Der Rest ist bekannt.

Tag 1, 23.05.2013. Als es dann endlich soweit war und ich am frühen Morgen im Reisebus nach London saß, sah ich nur noch Gelb. Rapsfelder in voller Blüte, Bochumer Fahrzeugkennzeichen mit BVB-Standarte und vereinzelte Schalträger an den Raststätten. Im Bus selbst war ich mit Stadionbecher und „Pöhler“-Mütze eher der Außenseiter. Die vorwiegend älteren Reisenden waren großteils Anhänger des Geißbock-Vereins aus Köln. Neben mir saß allerdings ein gebürtiger Niederbayer, der selbstbewusst den FCB als zukünftigen CL-Sieger vorhersagte.

In London angekommen hatte ich mich nach dem Bezug der Vier-Sterne-Herberge dann direkt auf den Weg zur City gemacht. Die Anbindung per S-Bahn und Tube war optimal, lag das Hotel doch direkt am City Airport und dem Messegelände. Von daher war man in gut 15 Minuten am Tower. Gleich am ersten Abend wurden dann Fahrgäste der S-Bahn auf mich aufmerksam, denn Schal und „Pöhler“-Mütze waren am Donnerstag vor dem Finale noch die Ausnahme. Auch für diese Reise hatte ich zuvor Bilder meines Vereins zu Propagandazwecken drucken lassen. Insofern man „positiv“ angesprochen wurde, schenkte ich den zufälligen Bekanntschaften im Pub oder der S-Bahn Abzüge unserer aktuellen und ehemaligen Spieler. Neben Ikonen wie Murdo war zum Beispiel auch Shinji Kagawa aufgrund seines Engagements bei ManU in aller Munde. Fußball verbindet.

Thamer Bild2Tag 2, 24.05.2013. Nach knapp fünf Stunden Schlaf hielt es mich am Freitag nicht lange im Hotel. Die Reisegruppe hatte mich seit der Ankunft nicht mehr zu Gesicht bekommen. Gegen acht Uhr kam ich dann schon am ersten Touri-Hotspot an. Westminster Bridge mit Blick auf London Eye, Big Ben und Houses of Parliament. Ein Chinese mit schwarz-gelber Trainingsjacke wurde dann sofort Opfer meiner Kamera. Denn er war aufgrund des Aufdrucks seiner Jacke sicherlich eher ein Supporter der Borussia.

Nachdem ich dann die weiteren Hotspots Londons digitalisiert hatte (Buckingham Palace, Scotland Yard, Hyde Park, St. James Park, Sheppard’s Market …), kam ich bei Nieselregen gegen 10.15 Uhr am Piccadilly an. Ein Kameramann mit Mikro des Ersten weckte meine Neugier, denn wenn schon das öffentlich-rechtliche Fernsehen anwesend war, sollte es was zu sehen geben. War es aber nicht, denn die SWG-Flut sollte erst am Samstag das Straßenbild massiv verändern. Als sein Redakteur dann dazukam, wurde ich erstmals in meinem Leben interviewt. Es sollte nicht die letzte Kamera des Tages sein. Ob das Interview im Dritten (Aktuelle Stunde) gesendet wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Nach der Klappe wollte das Team zum nächsten Drehort. Am Marble Arch sollte der Fanbus der Borussia Werbung für Gelb machen. Ich wollte natürlich dabei sein und fuhr mit dem Team vom Piccadilly per Tube zum Marble Arch. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass man eine gute Stunde zu früh war. Voller Neid verabschiedete ich mich dann vom WDR-Team, denn die Herren hatten die Lizenz zum Drehen. Wo? Am Airport sollte um 14.00 Uhr die Mannschaft ankommen.

Ich traf dann auf dem Weg zum Hardrock Café eine gut 20-köpfige Truppe im schwarz-gelben Outfit. Die meisten der jungen Engländer waren kaum älter als 20 Jahre. Die Truppe nahm mich in ihre Mitte und so ging es dann wieder zurück zum Marble Arch. Die Gespräche mit den jungen Zeitarbeitern des BVB ließen erkennen, dass sie die Borussia und dessen gelbe Seele nur vom Hörensagen kannten. Mein Reus-Poster, welches am gleichen Abend eigentlich irgendeinen Pub schmücken sollte, wurde dann zum Lehrmaterial. Unseren Slogan „Real Love“ übersetzte und erklärte ich ihnen dann. „Echte Liebe ist gelb“, klingt echt witzig aus dem Mund eines Engländers. :-) An den „Dortmunder Jungs“ üben sie sicherlich noch heute.

Norbert Dickel war bei Ankunft des Busses der Erste, der mit einem Handtuch mit BVB-Logo und der Aufschrift „Reserved“ aus dem Bus kam. Ich bewunderte seine Geduld, denn gefühlte 1000 Bilderanfragen erfüllte er anstandslos. Witzig war auch, dass das englische Supportteam versuchte, unserem Norbert ein Werbegeschenk zu geben. Ich erklärte ihnen dann, um wen es sich handelte. Pappkameraden unserer Spieler waren nicht nur von der Borussia mitgebracht worden, sondern auch äußerst kreative Fans hatten einen Lewa und einen Kloppo dabei. Die Dortmunder Ruhr Nachrichten hatten ebenfalls ein Kamerateam und Fotografen geschickt. Und wie sollte es auch anders kommen! Ich sollte als Kloppo unserer Mannschaft in der HZ-Pause die verbale Motivation bei einem 0:1-Rückstand geben. Und kameraerfahren wie ich war (Lach mich tot.), versuchte ich dem Team das notwendige Selbstvertrauen zu geben, um das Spiel noch drehen zu können. „Und wenn nichts mehr geht, müssen wir das Spiel dann eben in den vier Minuten der Nachspielzeit drehen.“

Das Internet vergisst nichts! Seitdem will ich abnehmen

Ein Tag wie er im Bilderbuch steht. Das erlebt man nur mit der Borussia-Familie. Der Abend wurde dann in einem Pub in der Oxendon Street ( Nähe Picadilly ) verbracht. Ich war ja bis dahin komplett allein unterwegs, doch hatte ich die Koordinaten des Pubs an andere, mir bekannte BVB-Supporter weitergegeben. Wie das dann so in einem britischen Pub ist, lernte man Leute aus allen möglichen Lagern und Ländern kennen. Texaner und Mexikaner mit BVB-Schal, Bayernfans aus Ostfriesland und Barkeeper polnischer Herkunft. Die Mannschaftsaufstellung des Madrid-Heimspiels hängt jetzt gelb leuchtend am Counter des Pubs. (Unsere Polen sind sehr populär auf der Insel.) Mich hatten die fünf Stunden Schlaf der vorherigen Nacht und die diversen Pints verändert. Per Tube ging es dann gegen 23.00 Uhr zum Hotel.

Thamer Bild4FINALE – Tag 3, 25.05.2013. Sonne und Gelb gehören zusammen wie der BVB und seine Fans. Die Vorhersage für den Samstag hielt, was sie versprach. Am Morgen schien die Sonne über die Docklands und der Themse. Ich entschied mich für ein Traditionstrikot und stärkte mich mit Speck, Würstchen und Spiegelei. Vor den Einlasstoren des Messegebäudes tobte morgens um 08.00 Uhr bereits der Mob. Die Nachwirkungen des Vorabends ließen mich Schlimmeres vermuten, doch was ich sah, war Realität. Superman und Batman kannte ich ja noch, aber in den Fluren tummelten sich wild kostümierte Anhänger eines anderen Großevents. Eine Comicmesse zog Tausende Fans dieses Genre an. Ich konnte es mir nicht verkneifen, dem Batman einen „Finaaaaaaaale“-Schal in die Hand zu drücken.

Ein paar Aufnahmen später saß ich dann im Zug zur City of London. Piccadilly zieht eigentlich jeden Touristen an. So auch an diesem Morgen. Denn an die Tausend 09-Fans jeden Alters kamen friedlich singend am Brunnen des Piccadilly Circus zusammen. Die Südtribüne hatte anscheinend eine Auslandstournee. Besonders beeindruckte mich der Wechselgesang des Einheizers mit dem restlichen Teil der Borussiareisenden. Hockend oder sitzend erwarteten alle das Ende seiner Schlachtgesänge gegen unseren Gegner des Abends. Mit „Humba Humba …“ sprangen dann zur Verwunderung der staunenden Touristen alle auf. Ein Einsatzwagen der Feuerwehr hupte Beifall.

Auf dem Weg zum Trafalgar Square traf ich dann noch per Zufall einen Arbeitskollegen. Er saß bei einem ersten Bier auf der Außenterrasse eines Pubs. Ich blieb eine gute Stunde und genoss mit ihm die Aussicht auf die Völkerwanderung zwischen Trafalgar und Piccadilly. Ja, es stimmte, das Pint schmeckte auch schon wieder. Nachdem ich dann wieder „allein unterwegs“ am Trafalgar angekommen war, traute ich meinen Augen kaum. Der Platz und die Treppen waren nahezu komplett gelb. Nur vereinzelte Rote waren dazwischen zu finden. Ich setzte mich und beobachtete das Kommen und Gehen der gelben Armee. Die für diesen Platz so typischen Straßenkünstler hatten wie überall in London nichts zu melden.

Der Fanbus der Borussia spielte Volkslieder aus Dortmund, die Getränkedosenverkäufer der umliegenden Geschäfte machten den Umsatz ihres Lebens und alle warteten selig auf das Finale. Da ich noch nie in Wembley gewesen war, beschloss ich gegen 15.00 Uhr, die nächste Tube zu nehmen. Ich entschied mich für die Bakerloo-Linie und fuhr mit Gleichgesinnten und Andersgläubigen in Richtung Nordwest. Im Zug traf ich dann einen Anhänger unserer Farben in einer eigentlich untypischen Beinbekleidung. Er trug tatsächlich eine Lederhose und ein Trikot aus Dortmund. Sein Dialekt verriet ihn aber als waschechten Bayern. Sachen gibt es … Seine Kollegen waren ähnlich gewandet, doch trugen sie ein Trikot des Meisters der Saison 2012/2013. Wembley Central war zu dieser Zeit sehr rot gefärbt. Die Straßen in Richtung des ehrwürdigen Stadions waren nicht besonders schön anzuschauen. Nicht wegen der vielen FCB-Supporter, sondern eher wegen der Bausubstanz und der mangelnden Sauberkeit. Wembley ist eher ein sozialer Brennpunkt als ein Touristen-Hotspot. Das vornehme und historische London war hier noch nie angekommen. Wettbüros, Fish-and-Chips-Buden, kleine Getränkebuden und andere Geschäfte säumten den Weg.

Ein Nadelöhr auf dem Weg zum Stadion war dermaßen rot, dass ich erstmals zweifelte, auf dem richtigen, besser gesagt, auf einem sicheren Weg zu sein. Bengalo-Feuer ließ das Ganze noch gefährlicher erscheinen. Im Vorbeigehen sagte ich dann zu drei vor mir gehenden Gelben, dass dies wohl der Trafalgar der Roten sei. Als ich dann dem Trio in die Augen schaute, musste ich erstaunt feststellen, dass ich gerade Bekannte aus meinem Heimatort getroffen hatte. Zufälle gibt es! Nachdem wir uns wieder gefasst hatten, versuchten wir nun gemeinsam den richtigen Weg zum Ostbereich des Stadions zu finden. Es nützte nichts, wir mussten mitten durch die Roten marschieren. Eine Brigade von Polizisten riegelte den Weg zum östlichen Bereich des Stadions ab. Verunsichert gingen wir auf die Kette an Polizeigewalt zu und diese ließ uns dann auch wegen unserer andersfarbigen Trikots passieren. Erstmal durchatmen, denn die Bakerloo-Linie war definitiv die falsche Wahl. Für den späteren Rückweg hatte ich mir noch vor dem Stadionbesuch vorgenommen, die Jubilee-Linie nehmen zu wollen.

Am Stadion angekommen trafen wir sogar noch weitere Bekannte am Treppenaufgang. Irgendwie erinnerte mich die Fassade (nicht die Größe) des Stadions an die Turnhalle in Herne West. Die gewaltige Stahlkonstruktion des Bogens über dem Stadion war sehr beeindruckend. Ein tolles Bauwerk. Ich trennte mich dann von den Kollegen und schaute mich noch ein wenig um. Einem Rentner aus DO habe ich dann noch vor dem Stadion geholfen, eine Kappe bei Fa. Uefa zu kaufen. Sein Englisch war eher rudimentär. Juckte ihn aber nicht. Er quatschte munter weiter im Pottdialekt und zeigte gestikulierend auf das Objekt seiner Begierde. Der Tommy im Uefa-Shop hatte vom Pottdialekt auch nur rudimentäre Kenntnisse. Ich half ihm dann, den Kaufpreis festzustellen. Die Kappe kaufte er wegen des günstigen Preises dann doch nicht. Anschließend haben wir noch gut zehn Minuten zusammengestanden. Wir werden uns definitiv in DO wieder treffen. Er würde in DO auf der Osttribüne sitzen. Nach dem Stadionumbau sei er umgezogen! Vorher war sein Platz auf Süd. Dat is Ruhrpott :-) Ach ja, er hatte für das Finale einen anderen Block als ich. Wir trennten uns und gingen durch unterschiedliche Eingänge ins Stadion. Gesessen hat er dann eine Reihe hinter mir. Juckte ihn aber nicht. Er sei hier richtig. Es kam aber auch keiner, der den Platz dann für sich beanspruchte. Überhaupt, um uns herum gab es drei freie Plätze. Wahrscheinlich funktionierte die sehr aufwendige Ticketkontrolle am Eingang doch …

Jetzt wurde es emotional. Ich hatte geschafft, was ich schon die ganze Saison erhofft hatte. Da fiel mir ein Rentner in meinem Block ein, der beim Achtelfinale gegen Donezk eine Tüte an der Bande befestigt hatte. Darauf hatte „Wembley“ gestanden. Wahrscheinlich hatte er mit dem Reisebusunternehmen aus Herne West mal eine solche Städtetour nach London gebucht. Ich wirkte scheinbar abwesend, da drückte mich der junge Bursche rechts von mir und sagte, dass alles Gut sei. „Wir packen das“, meinte er. Den Rest der Story kennt jeder. Wir greifen wieder an und werden mit der Mannschaft, dem Trainerstab und den besten Fans der Welt wieder Erfolge feiern können. Die Finalteilnahme hätte uns mal einer zum Hundertjährigen vorhersagen sollen! Dem hätten wir zu der Zeit einen Vogel gezeigt.

Auf dem Weg nach Deutschland

Jetzt wollten die Rentner, dass der Busfahrer auf dem Weg von London nach Dover anhält. „Tünnes un sin Brüder wollen jelbe Rapsfelder fotografieren.“ Borussia Dortmund und seine Fans haben nicht nur in London Sympathien erworben, denn mehrheitlich standen auch die Kölner aus meinem Bus am Vorabend hinter dem BVB. Lag es an mir? Kumpel Stefan hatte noch vor Antritt der Reise gesagt: „Versau es nicht wieder!“ (Halbfinale Deutschland-Italien WM 2006 )

Auf meiner persönlichen Rangliste der wichtigsten Spiele meiner Stadionlaufbahn rutschte das verlorene WM-Halbfinale nach dieser abgelaufenen Saison nun auf Platz drei. Platz zwei ist und bleibt für immer das Málaga-Spiel.

Tschö und Good Bye London. Wir sind in Dover und es ist 09.09 Uhr.

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