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„Lauf gegen das Vergessen“ ein voller Erfolg

Bereits zum achten Mal fand am Karfreitag der Heinrich-Czerkus-Gedächtnislauf statt, gemeinsam organisiert vom Dortmunder Fanprojekt, den Naturfreunden Kreuzviertel und dem BVB-Fanclub Heinrich Czerkus. Die Borussen-Familie zeigt mit einer erneuten Rekord-Teilnehmerzahl, das rechte Gedanken in unseren Reihen nicht toleriert werden.

czerkus-lauf-2012 13Um 12 Uhr kam es bei noch wolkenverhangenem Himmel zum gemeinsamen Treffen der Wanderer, Walker, Läufer und Fahrradfahrer am Stadion Rote Erde. Seit dem Morgen waren dort die freiwilligen Helfer und Helferinnen des Dortmunder Fanprojektes damit beschäftigt, für die Verpflegung der Teilnehmer zu sorgen. Im Schatten des Stadions waren den Meisten warmer Kaffee und Waffeln mehr als willkommen. Mitglieder des Fanclubs Heinrich Czerkus verteilten Buttons an alle Beteiligten. Von den 470 Ansteckern sollte nachher kaum noch einer übrig bleiben.

Eine Stunde später gaben BVB-Legende Siggi Held und BVB-Präsident Reinhard Rauball zusammen mit Wilfried Harthan und Rüdiger Raguse vom Fanclub den Startschuss (oder besser: das Kommando) für alle Spaziergänger und Wanderer.

Rund 250 Personen machten sich mit mehreren Kinderwagen und einer nicht näher bekannten Zahl an Hunden vom Stadion Rote Erde auf den rund sieben Kilometer langen Weg zur Bittermark.

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Pünktlich um 14 Uhr begaben sich die versammelten ca. 150 Läufer, Jogger und Radfahrer bei mittlerweile schönstem Frühlingswetter an den Start. „Der BVB steht für den Kampf gegen Rassismus und gegen das Vergessen“, gab ihnen Reinhard Rauball mit auf den Weg. Das schönste Stadion der Welt im Rücken ging es über die Emscher, vorbei am Dortmunder Zoo und den neu errichteten Gedenktafeln für die Opfer von 1945 zum Denkmal.

Unterwegs ernteten die Läufer, viele von ihnen in Vereinsfarben, immer wieder neugierige Blicke anderer Spaziergänger im Rombergpark. Ob Geübter oder Hobbyläufer, eine gute Stunde später hatten dann alle Teilnehmer den letzten Anstieg zum Denkmal geschafft, um der Kundgebung beizuwohnen, bei der auch von Seiten des Vereins ein Kranz niedergelegt wurde.

Vor Ort wurden die Teilnehmenden von den Helfern der BVB | Fan- und Förderabteilung, die auch als Streckenposten im Einsatz waren, mit einer kleinen Stärkung empfangen. Anschließend bestand die Möglichkeit, sich per Bulli zurück zum Stadion fahren zu lassen. Aber nicht nur die gelungene Organisation fand positive Erwähnung: Reinhard Rauball lobte den traditionsreichen Lauf als ein wichtiges Zeichen gegen den Rassismus, Rüdiger Raguse sprach seinen „Dank an alle Beteiligten“ für ihr Engagement aus.

Über 400 Wanderer, Jogger und Radfahrer haben an diesem Gedächtnislauf teilgenommen, mehr als doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Zur Neuauflage im nächsten Jahr werden die Veranstalter sicher wieder eine ähnlich hohe Anzahl an Teilnehmer begrüßen können.

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