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Die Handballdamen brauchen Hilfe!

Sportlich läuft alles bestens, wirtschaftlich könnte die Lage rund um unsere Handballdamen besser sein. Die Fanabteilung möchte den engagierten Ballsportlerinnen helfen – und die Sporthalle Wellinghofen in Zukunft endlich wieder richtig voll machen! Wir sprachen mit der Trainerin und Managerin der Handballdamen Alice Vogler.

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„Wir wissen noch nicht, wie es nächstes Jahr weitergeht“, sagt Alice Vogler. Seit vergangenen Sommer ist sie im wahrsten Sinne des Satzes die „Frau für alles“ bei den Handball-Mädels des BVB. Mit nur vier Punkte Abstand auf einen Aufstiegsplatz steht die erste Mannschaft in der zweiten Liga überraschend weit vorne – und dennoch hat die Teammanagerin- und Trainerin in Personalunion Sorgenfalten im Gesicht.

Für bessere Finanzen hilft nur: eine volle Halle!

Im kommenden Sommer enden viele Sponsorenvereinbarungen, die vor zwei Jahren im Rahmen der „Rettet die Handballdamen“-Aktion geschlossen wurde. Damals stand die Abteilung vor dem finanziellen Aus. Gemeinsam mit Sponsoren der lokalen Wirtschaft und Förderern der Fußballabteilung, konnte der Spielbetrieb aufrecht erhalten – der Abstieg in die zweite Liga konnte hingegen nicht verhindert werden.

Seit 2010 spielen die Borussinnen nun schon dort. Die wirtschaftlichen Verhältnisse lassen Träumereien nach Höherem kaum zu. Um auch in der nächsten Saison zumindest in der zweiten Liga hochklassigen Damenhandball anbieten zu können, bauen Vogler und ihre Mädels auf uns – die Fans des BVB! „Am besten zieht bei der Suche nach neuen Förderern eine volle Halle“, erklärt die gebürtige Flensburgerin. 

Als Spielerin sei sie Anfang des Jahrtausends oft in Dortmund gewesen – und von der einzigartigen Atmosphäre begeistert gewesen. In der Tat konnte sich die Fanszene der Handballdamen bis vor wenigen Jahren durchaus als „einzigartig“ bezeichnen. Aus der Ultraszene besuchten viele Fans regelmäßig die Heimspiele, auch auswärts war man oft mit einem vollen Bus dabei. Die Choreo zum 99. Geburtstag des Ballspielvereins fand nicht beim Fußball, sondern den Handballdamen statt.

Wo früher Stimmung war, herrscht heute Tristesse

Doch seit nun mehr knapp zwei Jahren herrscht weitestgehend Ruhe rund um den Handballsport in der Wellinghofer Sporthalle. Etwa 400 Zuschauer verirren sich heute noch zu den Heimspielen – Zeit das endlich wieder zu ändern! „Wir brauchen die Zuschauer, die Eintrittsgelder und die Atmosphäre“, stellt das Nordlicht Vogler klar. Die Ausnahmestellung der Fußballer sei angesichts des Erfolgs völlig klar, dennoch: ein wenig mehr Augenmerk der BVB-Fanszene auf den anderen Ballsport hätten sich ihre Spielerinnen durchaus verdient.

Im Gespräch erklärten sich der FA-Vorstand und Alice Vogler deshalb von der Idee, Fans und die Handballabteilung wieder enger zu Verknüpfen, begeistert. Zum nächsten Heimspiel der Fußballer gegen Mainz 05 wird Vogler, gemeinsam mit einer Spielerin, deshalb bei Fanomenal zu Gast sein. Außerdem wird die Fan- und Förderabteilung ab sofort auf der Website und den sozialen Netzwerken auf die Heimspiele in Wellinghofen hinweisen. Handball- und Fanabteilung wollen erreichen, dass die Sporthalle in Zukunft endlich wieder brodelt. Dafür werden Fanclubs- und Gruppen angeschrieben und die Aktionen der Handballabteilung in Zukunft von der FA unterstützt werden.

Borussia ist mehr als Fußball – auf nach Wellinghofen! 

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