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Unser persönliches Pokalfinale…

Unser persönliches Pokalfinale…

Die Schwangerschaft war einfach perfekt, keine Übelkeit, keine Stimmungsschwankungen, außer bei wenigen Spielen von Borussia. Viele Veränderungen standen an, wir konnten leider nicht mehr zusammen auf die Südtribüne gehen, obwohl Tanja am Anfang noch sehr gerne mitgefahren wäre aber ich hatte einfach kein gutes Gefühl bei dem Gedränge in Block 14.

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Die letzten 4 Spiele fuhr ich mit dem Auto, es war sehr ungewohnt aber sicher war sicher. Tanja fieberte mit dem kleinem im Bauch, ja es wird ein kleiner Borusse, alle Spiele gespannt und gemütlich von der Couch aus mit. Und so erlebte Lennart seine ersten beiden Derbysiege und die erste gewonnene Meisterschaft, für das Pokalfinale am 12. Mai hatte Lennart eine besondere Überraschung für uns, unser ganz persönliches Finale.

Es war  geplant gemütlich Zuhause zu grillen und das Spiel zu gucken. Ich wurde von unseren Freunden schon immer gefragt wo wir uns das Spiel ansehen, aus Spaß sagte ich dann: „Im Kreißsaal wo sonst“. Lennart sollte am 15. Mai auf die Welt kommen, da er es aber nicht abwarten konnte und wegen dem Pokalfinale schon ganz aufgeregt war, startete er schon am 11. Mai früh morgens mit dem Blasensprung seinen Weg auf die Welt.

Nach einer sehr anstrengenden schlaflosen Nacht, gingen wir gegen 5:00 Uhr am 12. Mai in den Kreißsaal. Um alle die mit uns mitfieberten über den Stand der Geburt zu informieren, hatte ich mein Handy die ganze Zeit mit im Kreißsaal.

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Und natürlich auch damit ich über meine BVB App wenigstens den Spielstand mitbekomme, aber nachdem ich zweimal hintereinander das „Oooooohhhh“ für die Gegentore hörte, sagte ich laut: „Ach Mist, jetzt mache ich das Handy aber aus!“ Worauf unser Arzt dann meinte, das  ich mein Handy ruhig anlassen könnte, da die traurigen Töne von seinem Handy stammen, den er hatte die gleiche App, allerdings von Bayern.

Da ich mein Handy auf Stumm gestellt hatte, bekam ich gar nicht mit das es mittlerweile schon 3:1 für Dortmund stand. Obwohl wir mit unserem eigenem Finale beschäftigt waren, freuten wir uns sehr über diese erste positive Nachricht von unserem Arzt.

Die zweite und wichtigere Nachricht folgte nach 20 Stunden Wehen, unser kleiner Borusse Lennart erblickte nach 24 Minuten Geburtswehen um 20:54 Uhr, genau in der Halbzeit, gesund und munter mit einem kräftigem Sieges-Schrei das Licht der Welt. So erlebten wir unser ganz persönliches Pokalfinale.

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